Handlungsspielräume erkennen

Es ist wohl kein Zufall, dass das Wort HandlungsSPIELräume heißt. Wenn der Blick starr wird und Unruhe aufsteigt, ist eine spielerische Energie gefragt, um die bedrückende Situation aufzubrechen.

Ich muss da immer an eine Schnurre der Zigeuner denken: Ein Zigeuner wird wegen irgend einer Lappalie zu zwanzig Stockschlägen verurteilt. Er ist verzweifelt und bitte den Richter um wenigstens eine kleine Sache, nämlich dass er sich selbst aussuchen kann, in welcher Lage er verprügelt wird. Der Richter stimmt dem zu. Als die Strafe vollstreckt werden soll, springt der Zigeuner unter die Bank und sagt: Na dann haut mal feste zu!

Wir brauchen viel mehr Witz und Humor, auch und gerade in Krisenzeiten. Sich selbst nicht so bitterernst nehmen und vor allem sich nicht ständig für den Mittelpunkt der Welt zu halten, eröffnet die erwähnten Spielräume. Man kann es sich schwer machen oder man kann es sich leicht machen, das hat man selbst in der Hand. Oft ist es viel wichtiger darüber nachzudenken, wie man mit etwas umgehen will, als mit der Situation an sich zu hadern.

 

grau in grau

Bonjour tristesse

Graffiti-Eule

Danke für das Lächeln an den unbekannten Künstler

es gibt noch Farbe da draußen

Zeit zum abheben

Das Wetter drückt auf die Stimmung. Kaum schaut die Sonne durch die Wolken und man freut sich darüber, ist sie auch schon wieder weg. Jetzt ist bewusster Umgang mit Farben gefragt, um keinen Spätwinterblues zu bekommen. Leuchtendes türkisblau, sonnengelb, himbeerpink, orangerot, limettengrün,… Gerade mit Tüchern kann man eine Menge machen, ohne gleich alles dauerhaft verändern zu müssen. Bunte Schals muntern die Stimmung auf. Bloß kein schwarz oder grau, jetzt darf es leuchten und strahlen, wenn´s draußen schon so trist ist.

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P.S. Noch eine Kleinigkeit fürs Protokoll: Bis Mitte Februar kann ich erstmal keine neuen Kartenlegungen annehmen, weil die Nachfrage zu groß ist und dann hat man schnell eine ellenlange Warteliste, was ja auch nicht im Sinne des Erfinders ist. Also gibt es erstmal einen Kartenlegen-Stopp und etwa ab dem 13.2. werde ich dann wieder neue Anfragen annehmen.

Imbolc

Imbolc steht so langsam vor der Tür und wie jedes Jahr freue ich mich riesig darauf. So schön die Wintersonnenwende auch ist, erst zu Imbolc merkt man wirklich, dass die Tage wieder länger werden.

Zur Reinigung und Erneuerung bietet sich an Imbolc oder an den Tagen drumherum ein Birkenblätterbad an, mit vielen weißen Kerzen am Wannenrand. Dazu kann man eine Tasse voll getrocknete Birkenblätter mit ein bis zwei Litern heißem Wasser übergießen (ich persönlich bevorzuge 70-80°, also nicht ganz kochendes Wasser) und abgedeckt etwa eine Viertelstunde ziehen lassen. Dieser Birkentee kommt dann ins Badewasser, es kommen keine weiteren Zusätze dazu.

Die weißen Kerzen und das Wasser lassen einen natürlich an Brighid denken, die eng mit dem Fest verknüpft ist und deren Elemente Feuer und Wasser sind. Ich gestalte ihr oft einen kleinen Altar zu diesem Fest, meist schon eine Woche vorher und danach darf er auch noch ein paar Tage stehen bleiben.

Für mich sind die Jahreskreisfeste generell eher wie eine Welle, die anbrandet, ihren Höhepunkt erreicht und dann langsam wieder verebbt, ich empfinde das nicht so stichtagartig, nach dem Motto: genau heute ist das Fest und dann ist es schon wieder vorbei. Es ist mehr eine Energie, die in der Luft liegt, die man daher auch ohne Datum und Kalender spürt.

es geht rund


es grünt so rot

Nach dem Urlaub gehts ganz schön rund. Nicht dass ihr denkt, ich hätte das Blog vergessen. Es ist einfach zu viel los, um mit etwas Ruhe und Muße mit einer schönen Tasse Tee zu schreiben.

Es gibt wieder einmal eine Fernsehanfrage und damit dieselben Fragen, die ich mir dann immer stelle und meist zu dem Schluss komme, es lieber zu lassen. Viele denken, dass man ein möglichst breites Publikum ansprechen sollte, aber ich arbeite lieber klein und fein, bin ohnehin kein Rampentierchen, sondern finde, dass die Arbeit für einen sprechen muss und nicht die Selbstdarstellung. Die preußischen Ahnen lassen grüßen ;) – mehr Sein als Schein eben.

Was ich sagen will, das sage ich auf Youtube, sozusagen »hausgemacht«. Das ist vielleicht nicht ganz so schick und meine Versprecher gibts live dazu, aber so bin ich halt. Über mich stolpern im Allgemeinen nur Leute, die sich für Spirituelles interessieren oder zumindest neugierig sind und das finde ich schwer in Ordnung so.

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Aber noch mal etwas völlig anderes: wenn ihr einen wirklich schönen, klischeefreien und absolut humorvollen Film sehen wollt, geht in „Ziemlich beste Freunde“ (beim Link gibts den Trailer), der gerade im Kino läuft. Herzerwärmend, so einen guten Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Vorfreude

Morgen geht es wieder los, ich bin offiziell aus dem Urlaub zurück und freue mich schon auf die Arbeit (habt etwas Nachsicht, es braucht seine Zeit, um den Emailberg abzuarbeiten ;) ) Urlaub ist toll, aber irgendwann kriegt man dann doch die Hummeln und will endlich wieder etwas tun.

In der Zwischenzeit sind ein paar Mojos entstanden (einfach oben aufs Bild klicken), die ebenso arbeitsfreudig sind und ein Zuhause suchen. :)

die Kleinen hängt man…

Jetzt muss ich doch mal was zu dieser ganzen Wulff-Geschichte sagen. Mein schwarzer Humor hätte ihm so viel Strippenziehen und Vorteile annehmen gar nicht zugetraut und ist aufrichtig überrascht von so viel unterschwelliger Energie hinter der lethargischen Fassade. Aber ich will das alles gar nicht werten, sondern lieber eine wahre Geschichte erzählen.

Eine Frau arbeitet als Beamtin auf dem Arbeitsamt, ist also wie unser lieber Herr Wulff eine Staatsdienerin. Sie macht ihren Job mit viel Engagement und boxt ihre meist jugendlichen Klienten noch aus den schwierigsten Situationen heraus, um ihnen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

Dafür bekam sie von einer Mutter eine Schachtel Pralinen geschenkt, die sie mit ihren Kollegen geteilt hat. Das ganz normale Leben halt, würde man meinen. Doch sie bekam den Ärger ihres Lebens, als die Vorgesetzten davon hörten, schließlich wäre die Annahme eine Pralinenschachtel eine Vorteilsnahme und damit nicht tolerierbar. Es ging glimpflich aus, aber ganz ehrlich: Was soll man denken, wenn die einen Urlaubsreisen und sonstwas alles annehmen dürfen, während ganz normale Leute bereits wegen einer Pralinenschachtel zusammengefaltet werden?

Jahreskartendiskussion

Ich bin wieder halbwegs fit. Seit heute kann ich sogar wieder normal sprechen, ohne zu krächzen. Wobei das Jahr generell krächzend begann: ich schaute früh aus dem Fenster und gegenüber rief eine Krähe drei Mal in meine Richtung. Das ist doch nett, da wird man gleich magisch begrüßt im neuen Jahr.

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Da es im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, also auch in diesem Jahr wieder eine Jahreskartendiskussion! Das bedeutet: man zieht eine Karte aus den großen Arkana des Tarot für das Jahr 2012 und wer mag kann hier gerne mitdiskutieren, natürlich ist das auch anonym möglich. Dazu noch ein Linktipp: bei Albi Deuter gibt es unendlich viele Kartendecks in der vollen Ansicht, dazu Einzelkarten Direktvergleiche und vieles mehr, es ist wirklich eine tolle Seite.

Meine Jahreskarte in diesem Jahr ist wieder mal der Narr. Den habe ich öfter, also stelle ich mich auf Leichtigkeit, Freiheit, viel Denken (er gehört zum Element Luft) und manchmal auch ein paar Höhenflüge ein. Zum Glück hat er seinen Instinkt (den kleinen Hund) dabei, dadurch kann nichts passieren – wenn man auf ihn hört. Diese Aufgabe ist also im Blick zu behalten.

Auf der anderen Seite bedeutet der Narr auch: nicht zu viele Pläne machen, nichts zu fest zurren, es kann alles anders kommen als geplant. Ich sehe das als Kartenlegerin auch in Beratungen. Manche könnten so viel glücklicher sein, wenn sie einfach nur nicht so fest planen würden, wenn sie ihren Blickwinkel ein klein wenig erweitern würden, wäre alles schon gemildert, ohne dass sie sich irgend etwas dadurch vergeben würden. Offensichtlich ist diese Hausaufgabe auch für mich im neuen Jahr dabei. ;)

Guten Rutsch & kleine astrologische Jahresvorschau 2012

Fertig getrocknet sieht das Bild dann so aus. Ein bißchen abstrakt, aber da ich ziemlich gut im „totmalen“ bin (das ist, wenn man zu lange daran arbeitet und es dadurch versemmelt), habe ich die Finger davon gelassen und es bleibt jetzt so.

Pünktlich zum entspannten Teil der freien Tage hat mich ein grippaler Infekt erwischt, aber das kennen wohl die meisten: kaum kommt die Ruhe, kommen auch die Bazillen.

Ich werde also sehr geruhsam Silvester feiern, wollte aber noch fix etwas zu 2012 loswerden, nämlich meine kleine astrologische Jahresvorschau. In kurzer Form war sie im Artikel in der „Frau von Heute“ enthalten, aber dort können sie natürlich immer nur Auszüge drucken, hier also der komplette Text:

Liebe:

Jahresbeginn: die Verbindung von Neptun und Venus lädt zum Träumen ein, das Jahr beginnt romantisch, im Frühling liegen dank Uranus und Jupiter überraschende und ungewöhnliche Begegnungen in der Luft, eine gute Zeit für Singles um einen neuen Partner kennen zu lernen und für bestehende Paare, um sich in neu ineinander zu verlieben.

Der Sommer verläuft harmonisch, bestehende Beziehungen werden gestärkt, besonders im August stehen die Sterne günstig.

Im Herbst wird die Liebe durch Saturn und Pluto auf Herz und Nieren geprüft. Wer diese Zeit positiv nutzt, wird viel über sich und andere lernen können. Verständnis und Geduld werden gefordert, im Gegenzug können die Beziehungen vertieft werden.

Zum Jahresende darf dank Neptun wieder geträumt werden, die Romantik hält Einzug. In bestehenden Beziehungen ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, Uranus lockt mit belebenden Veränderungen, doch sie sollten nicht zu schnell umgesetzt werden. Wer jetzt mit dem Kopf durch die Wand will, wird ausgebremst. Auch wenn es noch so sehr verlockt, sollte ein Schritt nach dem nächsten gegangen werden.

 

Finanzen:

Zu Jahresbeginn sollte das Geld gut zusammengehalten werden, Spannungen liegen in der Luft. Im Frühjahr ist dank positiv gestimmtem Pluto eine ausgezeichnete Zeit, um an langfristigen Finanzzielen zu arbeiten, der Blick fürs Wesentliche ist jetzt besonders scharf. Sonne und Merkur sorgen im Mai für Aufwind in beruflichen Fragen, diese Zeit bringt wertvolle neue Impulse für berufliche Veränderungen, neue Projekte und Ideen.

Im Sommer ist bis Anfang August Vorsicht in Sachen Finanzen angezeigt, der angespannte Neptuneinfluss lässt das Geld schnell mal versickern, wenn man nicht aufpasst. Noch dazu ist Uranus im Spiel, der gerne alles auf den Kopf stellt. Planen ist erlaubt, aber wirkliche Veränderungen sollten erst später vorgenommen werden.

Im Herbst entspannt sich die Lage deutlich und die Sonne läutet eine Phase des Wachstums und neuer Chancen ein. Zum Jahresausklang sorgt ab Mitte Dezember ein positiver Uranuseinfluss für Veränderungen, die Glück und frischen Wind in finanziellen Fragen bringen. Dieser Einfluss hält noch bis in den April 2013 an und macht sich durch unerwartete, positive Wendungen bemerkbar.

 

Wohlbefinden

Gleich zu Beginn des Jahres sorgt ein positiver Plutoeinfluss dafür, dass gute Vorsätze in diesem Jahr leichter durchgehalten werden. Zusammen mit Uranus wirkt er sehr motivierend, Veränderungen werden nicht als Verluste, sondern als Aufbruch wahrgenommen. Anfang März und dann noch einmal Mitte Mai sorgt Jupiter für Glücksmomente. Jetzt sollte Zeit zum Ausspannen eingeplant werden, sie wirkt doppelt erholsam und wenn es nur ein schönes Wochenende ist, das man sich gönnt.

Im Juli und im September sollte bewusst mit den eigenen Kräften gehaushaltet werden. Stress und Spannungen können das Wohlbefinden beeinträchtigen, also mindestens einen Gang zurückschalten!

Dafür sorgt der August für Harmonie und von Mitte Oktober bis in den November hinein folgt eine entspannende und heilsame Phase, in der Saturn, Neptun und Pluto an einem Strang ziehen und ihre tiefgehenden Kräfte für langfristige positive Veränderungen bündeln. Jetzt kann man besonders gut Grundsteine für das Wohnbefinden legen und die eigenen Bedürfnisse erkennen, es ist eine echte Zeit der Selbsterkenntnis. Zum Jahreswechsel schließt sich dieser Kreis. Erkenntnis allein reicht nicht aus, sie will jetzt umgesetzt werden und Handeln ist angesagt.

Fischland

Noch vor den Feiertagen hat es mich ans Meer gezogen, um den Kopf freipusten zu lassen. Und natürlich war es die Ostsee, deren Charme im Winter fast noch schöner ist als im Sommer. Der Wind pfiff einem nur so um die Ohren, das war genau das, was ich jetzt gebraucht habe.

in den Dünen

der Bodden

am Strand

der Wind zog die Farbe übers Blatt und wehte Sand hinein,
trotzdem wurde es noch was:
der Blick nach Ahrenshoop

eingepackt bis an die Nasenspitze,
aber draußen zu malen ist einfach am schönsten

Die Weihnachtsfeiertage habe ich auch gut hinter mich gebracht und jetzt fängt gefühlt der eigentliche Urlaub an. :)