Das neue Thema des Monats

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Schamanische Rituale aus fremden Kulturen? Nein, das ist von hier. (Aus: „Das große sächsische Weihnachtsbuch“ von Klaus Walther)

Heute ist das neue Thema des Monats auf der Homepage online gegangen, →hier findet ihr es.

Ursprünglich wollte ich Bräuche und alte magische Traditionen rund um Weihnachten und die Rauhnächte zusammentragen. Aber wie das immer so ist, beim Schreiben beginnen Texte zu leben und nehmen ihre eigenen Wendungen.

Statt Aufzählungen á la „in der Stephansnacht (26.12.) für die Liebe orakeln“, wollte etwas anderes besprochen werden. Oder besser: jemand. Der Geist der Weihnacht schlich sich zwischen die Zeilen und drehte die Worte um, bis die Auflistungen unwichtig wurden und ich ihn mal machen ließ.

Viel Freude beim Lesen und damit die alten Bräuche nicht zu kurz kommen, können wir uns gerne hier im Blog austauschen, was bei euch üblich ist, was man einfach macht, in der Aventszeit und zu Weihnachten.

Grukarte - Herzen

Video zu den vier Elementem

Zu den häufigsten Fragen für Youtube in diesem Jahr gehört die Frage nach den vier Elementen.

Was hat es damit auf sich? Wer oder was sind die sog. »Wächter«? Wie ist das mit den Zuordnungen zu den Himmelsrichtungen?

Das Thema ist natürlich sehr komplex, ein paar Gedanken dazu gebe ich als Einstieg sehr gerne weiter:

 

Im Gedenken

Was für ein schwarzes Jahr. Mein geschätzter Kollege Bernd Kreuzer – vielen bekannt als fahrender Wahrsager El Fantadu – ist nun auch durch die Wolken gegangen, wie es die Schamanen des Nordens poetisch nennen.

fEr war einer der wenigen, die wirklich noch über die Jahrmärke zogen, mit fantasievoll geschmücktem Wagen und Kostüm. Aber er war eben kein „Jahrmarkts-Wahrsager“, da war mehr Sein als Schein.

Auf der Basis seiner reichen Erfahrungen schrieb er mehrere Bücher (hier bei amazon zu finden, wobei das nicht alle Bücher sind, das Buch über das Leben von Pia Medusa findet ihr auf seiner Homepage bei den Büchern).

Sein Buch „Tarot: Das offene Geheimnis“ ist nach wie vor das Buch, das ich am häufigsten weiterempfehle, weil es direkt aus der Praxis stammt. So viele Tarotbücher sind Schreibtischprodukte, dieses hingegen kommt direkt aus dem Wahrsager-Wagen, mit den ganzen kleinen Kniffen, hilfreichen Gedanken und der Herzenswärme langjähriger Erfahrung, die so nur in der Praxis entstehen kann.

Ich möchte gar nicht mehr dazu sagen, das muss erstmal setzen, und will nur seinen Lieben viel Kraft für diese Zeit wünschen. Wer mit so viel Fantasie, Tatkraft und Intuition das Leben so vieler Menschen berührt hat, wird nicht vergessen.

Wieder da!

Nach dem Päuschen zu Samhain bin ich wieder zurück. Es war eine ruhige, sonnige und blütenreiche Zeit auf der Isla Verde, an sehr alten und ganz neuen Plätzen (manche erst in vor einer Weile vom örtlichen Vulkan ausgespuckt).

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so schön kann Straßenbepflanzung sein

Die magischen Momente waren reichlich, ein vollständiger Regenbogen im Vulkankrater vor einem – so etwas hat man nicht jeden Tag. Es bedeutet aber auch: der Regen kommt gerade direkt auf einen zu…

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leider passte der Regenbogen nicht ganz aufs Bild, hinter mir lauerte der Kraterrand
das wäre ein spektakuläres, aber leider auch das letzte Foto geworden

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wo eine Katze das Haus der Inselheiligen bewacht kann kein schlechter Ort sein

img_5211Heiliges in hell

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Heiliges in dunkel
(das Foto sieht normal aus, aber „live“ hatte diese Figur eine bemerkenswert düstere Ausstrahlung)

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Heiliges in alt

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und der örtliche Zaubertrank für Energie und gute Laune: cortado con leche condensato
ich werde mal versuchen das mit Espresso und Milchmädchen nachzubrauen

Das Wichtigste sind für mich aber nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern die Menschen. Die Palmeras und Palmeros haben eine wunderbare Lebensart, freundlich, offen, entspannt.

Man denkt sich automatisch: So geht´s doch auch! … und nimmt es als Inspiration mit nach Hause.

Bis bald und noch etwas zu Samhain

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Morgen geht´s in die Pause (ab dem 14. November bin ich zurück) und ich möchte euch heute schon allen ein gutes Samhain wünschen.

Der Newsletter gestern war der Newsletter mit den meisten Rückmeldungen bisher, vielen Dank dafür. An den News lag es nicht, es gab nämlich keine. 😉 Bei mir ist auch nicht immer sonstwas los und ich finde man darf auch mal langweilig sein.

Es lag am Ahnen-Ritual, das viele berührt hat, weil darin bewusst auch die unbekannten Ahnen einbezogen sind. Die Großeltern, die man nicht mehr erlebt hat, verlorene Kinder (und damit oft in der jüngeren Generation Geschwister, die man nicht kennengelernt hat) oder Halbgeschwister und all die Dinge, die Familie eben so mit sich bringen kann.

Für alle, die es nicht gelesen haben, nehme ich dieses Ritual deshalb auch ins neue „Thema des Monats“ auf der Homepage. Es kommt dann bereits morgen raus, damit ihr alle günstigen Termine nutzen könnt und noch Zeit zum einkaufen habt, falls etwas fehlt.

Jetzt sage ich aber erst einmal „Bis bald!“ und bis einschließlich morgen schalte ich noch Kommentare frei, danach gibt´s – stilecht – Ruhe zu Samhain.

 

Eine Heilpflanzen App

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Ihr Lieben, heute mache ich Werbung und ich mache sie sehr gerne. Im November 2013 hatte ich hier im Blog das Heilkarten-Set von Jitka Petrova vorgestellt.

Wer mich ein bißchen kennt, weiß, dass botanical art zu meinen Hobbys gehört. Anders gesagt: Pflanzen naturgetreu malen, so schön, wundersam und vielfältig, wie sie sind. Ich bin also solide vorbelastet. 😉

Jitkas Karten haben mich sofort begeistert, weil sie die Energie und die Devas der Pflanzen in ihren Bildern wunderbar einfängt. Ihre Bilder strahlen und die Beschreibungen auf den Karten sind nicht nur die üblichen Fakten, sondern mit viel Gefühl für die Zwischentöne der Pflanzen verfasst.

Nun gibt es zusätzlich zum Kartenset auch eine App, hier bei Itunes und hier bei Google Play. Schaut einfach mal rein.

Ich schaue oft etwas neidisch zu den Briten herüber, bei denen es ganz normal ist, dass der eine kleine Kalender herausbringt und jemand anderes handgeschriebene und selbst gemalte Büchlein drucken lässt und vertreibt.

Sind wir hierzulande wirklich so drauf, dass wir uns vor allem von anderen berieseln lassen wollen? Das glaube ich nicht, wir müssen die Sachen nur bekannter machen und wenn mir etwas gut gefällt, helfe ich da sehr gerne!🙂

Gedanken

„Weißt du wer gestorben ist?“.

Die Frage trifft mich unerwartet heute Morgen und ich zucke etwas zusammen, das Jahr hatte es in dieser Hinsicht in sich.

„Tamme Hanken, der Knochenbrecher, guck mal hier!“.

Nein. Das gibts doch nicht! Ich kannte ihn nicht persönlich, aber das war wirklich mal ne Type, wie man bei uns sagt.

Es ist komisch, genau gestern bin ich über ein Zitat von Laotse gestolpert:

Am Ende deiner Reise wirst du nicht gefragt: Bist du ein Heiliger geworden oder hast du für das Heil der Menschen gekämpft? Die einzige Frage, die du beantworten musst, ist die Frage: Bist du du selbst geworden?

Tamme Hanken ist nur 56 geworden, aber gelebt hat er ganz sicher und er war definitiv er selbst. Ne Type eben.

Wenn ich dieses Jahr eins gelernt habe, dann, dass man nie weiß, wann das Ende der Reise sein wird. Wir denken immer, wir hätten ewig Zeit. Das ist eine Illusion, niemand weiß es und die meisten Menschen bereuen zum Schluss nicht, was sie getan haben, sondern was sie nicht getan haben. Was sie eigentlich hätten tun können und wollen, aber da gab´s immer ein „aber“ oder ein „vielleicht später mal“.

Man kann jetzt nur den Angehörigen viel Kraft wünschen. Ich will auch gar nicht lange reden, aber gerade wenn so herzliche und lebenspralle, aber eben auch feinfühlige Menschen gehen, berührt einen das einfach und ist auf der anderen Seite ein Fingerzeig, sich zu sagen: Lebe was du hast, mach was draus.