magische Begabung

Wie ich das im Interview mit der Begabung für Magie meine? Ganz einfach: ich gehe davon aus, dass jeder eine gewisse Begabung für fast alles hat – der eine mehr, der andere weniger. Wir sind unterschiedlich und das ist gut so, weil man sich so ergänzen kann. Nicht alle werden Mathematiker, aber jeder kann eins und eins zusammenrechnen. Manche werden sich nie für Mathematik interessieren und empfinden das auch nicht als Verlust, für sie ändert sich dadurch nichts.

Wenn Magie zu dir gehört, dann wirst du irgendwann auf irgendeine Weise damit anfangen und dein Interesse für die feinen Energien, die uns alle umgeben, verfeinern. Das meine ich mit Begabung, ich verstehe darunter ein Interesse, das aus dem Herzen kommt und weiterverfolgt wird. Wenn jemand ein Instrument erlernt ist da auch erst das Interesse und dann kommt – wie so oft im Leben – das Üben. Wer wirkliches Interesse hat, also den Funken von dem ich rede, der wird eines Tages schöne Musik machen, egal welche Richtung von Musik es sein wird. Es wird Seele haben, weil es mit Liebe gemacht wird. Wie andere es bewerten ist unwichtig.

Man hat selbstverständlich auch das Recht, Begabungen auszuschlagen, sich nicht weiter damit zu befassen und sie ruhen zu lassen. Mir ist klar, dass das Wort Begabung landläufig als besonderes Talent und damit als Vorteil anderen gegenüber angesehen wird. Aber was nutzt eine Gabe, wenn sie nicht mit Liebe gepflegt wird? Sie verfällt und jemand anderes, der vielleicht weniger davon hat, zieht mit der Liebe und dem Funken, den er in eine Sache steckt, locker an den Begabteren vorbei.

Begabung ist in gewisser Weise die Fähigkeit, sich ernsthaft in eine Sache zu verlieben und aus der ersten Verliebtheit eine wahre Liebe wachsen zu lassen. Da unterscheidet sich die Magie von der Mathematik. In der Magie gilt: auch wenn eins und eins fünf ergibt wird es richtig sein, wenn es Seele hat.

Es gibt auch Leute, die keine Begabung für Magie haben und sich trotzdem damit abrackern, weil sie Macht haben wollen. Das wird nicht gut funktionieren, weil es nicht um echtes Interesse geht, sondern um Benutzbarkeit und die hat mit Liebe denkbar wenig zu tun.

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3 Gedanken zu „magische Begabung

  1. Der Vorteil von „mangelnder Begabung“ ist übrigens, dass man mehr Übung aufwenden muss, um etwas zu beherrschen, und daher bessere Grundlagen hat. ^^

  2. So isses! 😉 Wann immer man sich mit jemandem unterhält, der es in seinem Bereich „geschafft hat“, wird man hören dass es Ausdauer, Zähigkeit und die Liebe zur Sache waren, die schließlich zum Erfolg geführt haben. Die Engländer haben dafür das schöne Wort „dedication“, also eine Mischung aus Hingabe, Einsatz und Widmung (nämlich sich selbst der Sache).

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