bedenke stets das Ende

Gestern habe ich einen Artikel in der Welt entdeckt, der mir nachgeht, es geht um die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern.

Manchmal sage ich zu meinen Kunden (und auch zu mir selbst): Das Leben ist endlich, wie lange willst du das noch mitmachen? Eines Tages ist Schluss und was danach kommt werden wir erst sehen, wenn es soweit ist. Für den Fall, dass wir uns einfach in Wohlgefallen auflösen: Wäre es nicht unendlich schade, immer das Leben anderer gelebt zu haben? Sie geben dir keinen einzigen Tag zurück.

Ich kenne viele Leute, die beruflich mit alten Menschen arbeiten und sie alle sagen: Mach das wovon du träumst jetzt. So viele Leute wollen im Alter all die Freuden und Reisen nachholen, die sie sich aus „vernünftigen“ Gründen all die Jahre verwehrt haben. Aber dann gehts oft nicht mehr, man ist zu krank oder der Partner stirbt unverhofft und es gibt keinen Chance mehr, es nachzuholen.

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2 Gedanken zu „bedenke stets das Ende

  1. Diesen Artikel habe ich gestern auch schon entdeckt und ich finde, das muss man sich wirklich immer wieder mal vor Augen führen und beherzigen. Ist schon komisch (und traurig), dass es manchmal geradezu eine Herausforderung ist, genau das zu tun, was man tun möchte.

    Liebe Grüße,
    Liath

  2. Tolles Thema, welches genau meine derzeitige Situation trifft. Die Frage, noch ein bis drei Jahre arbeiten gehen oder jetzt „in den Sack zu hauen“, um mit etwas weniger Pension das zu leben, was bisher hinten anstehen musste. Ich denke, ich nehme den Ausgang :-))))

  3. Das Thema scheint zur Zeit in der Luft zu liegen. Jetzt am Sonntag war ich in dem Film „Das Ende ist mein Anfang“, welcher mich, sowieso schon in einer nachdenklichen Phase, noch mehr sinnieren läßt und gerade habe ich ein Telefonat mit einem Freund beendet, der mir den Ausspruch von S. Jobs zitierte, man solle nicht das Leben anderer leben. So was nennt man Synchronizität.

  4. Ich habe nur die Überschrift des Artikels gelesen……es hat mir Unbehagen verursacht (warum wohl)
    Es ist leide rnicht immer möglihc dass zu tun was man will. Aber ich versuche mir ab und an ein kleines „Highligt“ zu gönnen. Zeit zum träumen und „Tee geniessen“ Ober aber auch mal etwas was Geld kostet zB. eine Massage die nur dem Wohlbefinden dient und nicht nur der „Gesundheit“. Also mir bewusst zu machen, das ich das jetzt gerade tue weil ich es möchte, auch wenn es in dem Augenblich „nur“ den Sinn macht mir gut zu tun. Irgendwann schalte ich dann dabei noch das schlechte Gewissen ab :-).
    Große Dinge, die ich mir wünsche (Reise etc.) stehen nicht an. Für mich sind die Alltagskleinigkeiten wichtig um mein Leben zu geniessen. Vielleicht ändert sich das noch…

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