Frohe Ostern & Vollmond in der Waage

der Hasenstein, den ich in Wustrow am Strand gefunden habe

Die Waage steht für Harmonie, Balance (wiederfinden), Liebe (ihre Planetenherrescherin ist die Venus), aber auch Kunst, Inspiration und alles, was das Leben erst schön macht. Ich bin mir sicher, dazu fällt euch etwas ein. 😉

*

Und nicht vergessen: Osterwasser holen! Osterwasser ist in der Volksmagie ein Allheilmittel gegen so ziemlich jedes Übel des Lebens, jede Form von Verhexungen, Unglück und Pechsträhne. Dafür brauchst du ein Gefäß, ein fließendes Gewässer und versiegelte Lippen.

Man geht am Ostersonntag los, ohne zuvor ein Wort gesprochen zu haben (weshalb es die meisten Leute recht früh machen) und schöpft das Wasser am Bach oder Fluss, aber mit der Strömung, nicht gegen sie. Das Wasser muss also „freiwillig“ hineinfließen und nicht einfach so gegen die Strömung geschöpft werden. Danach geht man schweigend nach Hause und sobald du über die Schwelle deines Zuhauses hinüber bist, kannst du wieder reden.

Man kann das Osterwasser an einem kühlen, dunklen Platz lagern oder in heutigen Zeiten auch zu Eiswürfeln einfrieren und bei Bedarf anwenden, wenn irgendetwas „wie verhext“ ist und einfach nicht gelingen oder besser werden will, indem man es darauf oder auf ein Symbol für die betreffende Sache spenkelt.

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6 Gedanken zu „Frohe Ostern & Vollmond in der Waage

  1. Tolle Idee mit dem Osterwasser, nur mit dem Schweigen wird es ein Problem. Meine Kleine (2) ist nämlich morgen schon vor sechs Uhr auf und läuft ab wie ein Radio, da fällt es mir schwer zu schweigen.
    Ich nehme diese Idee als Anregung und schaue wie ich sie Ostern umsetzen kann.
    Danke fürs Teilen

  2. Irgendwie habe ich in dem Hasenstein auf den ersten Blick einen Föhn gesehen. ^^

    In meiner alten Heimat gab es übrigens schon immer die allermeisten Bräuche an Ostern, von denen sich viele auch noch bis heute gehalten haben, wie auch das Holen von Osterwasser, das gesund und schön machen soll. Mal schauen, ob ich das beim Heimatbesuch diesmal auch schaffe, hoffen wir mal auf gnädiges Wetter.

    LG
    Liath

  3. @ die sammlerin: Da hilft wohl nur früh um 4.00 aufzustehen. 😉 Man holt es ja nur einmal im Jahr.

    Ich hab´s mal versemmelt, als ich aus Gewohnheit zum Kater, der wie immer morgens fröhlich mauzte, ein paar Worte gesagt habe.

    @ Liath: Es könnte auch ein Föhn sein, aber natürlich ist es ein Hase. ^^ Ostern ist ein Hochfest des Brauchtums. Bei uns gibts mittlerweile wieder Osterfeuer und die ganze Geschichte mit den Hasen und Eiern kommt ja auch nicht von ungefähr. Pfingsten ist dann auch nochmal interessant, aber Ostern ist ein richtiges Schwergewicht wie Weihnachten und die Raunächte.

  4. Ich lerne gerade die Qualitäten der Jahreskreisfeste besser kennen, weil ich mich momentan sehr intensiv damit auseinander setze und sehe jetzt Ostern / Ostara auch mit ganz anderen Augen – fabelhafte Zeit…!

    Das mit dem Osterwasser finde ich toll und würd es auch gern machen, aber leider wüßte ich bei uns um die Ecke kein fließendes Gewässerchen, schade 😦
    Dabei wär es echt angebracht, gerade gesundheitlich könnt ich´s derzeit sehr gut gebrauchen. Aber na ja, aus den Qualitäten des aktuellen Vollmondes läßt sich sicher auch noch einiges schöpfen.

    Vielen Dank jedenfalls mal wieder für die fantastischen Anregungen!

  5. Schade….es hat nicht sollen sein……! Ich fand das mit dem Osterwasser so toll, habe mir extra einen gelben Zettel an den Nachttisch geklebt, dass ich es auch ja nicht vergesse. Wusste schon an welche Stelle im Wald ich gehen konnte und es ist ein wunderbar sonniger Morgen heute – und dann? Entwischt mir ein „OH“ ……(ich zähle das mal als Wort, denn versiegelte Lippen sind ja was anderes). Wirklich schade, nun muss ich wohl ein Jahr warten und dann wirklich SOFORT nach dem Aufstehen los und nicht erst noch was anderes machen und glauben, dass es ja nicht so schwer sein kann, einfach mal zu schweigen 😉 Immerhin hat es mich zum Nachdenken angeregt und ich weiß es nun so richtig zu schätzen, wie schön es ist, sprechen zu können (nicht jeder hat ja das Glück, ich kenne ein paar kranke Menschen, denen das leider verwehrt ist). Ganz liebe Grüsse (vom Plappermäulchen) Katrin

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