Gelassenheit

12.7.07 snaddel korbsie hat´ s schon immer gewusst, auch wenn sie nichts gegen
übervolle Trinkschalen hat und ihre Krallen schärfer als Quiltnadeln sind

Fülle deine Trinkschale bis zum Rand,
und sie wird überlaufen.

Schärfe dauernd dein Messer,
und es wird stumpf werden.

Jage Geld und Sicherheit nach,
und dein Herz wird sich niemals öffnen.

Sorge dich um den Beifall der Leute,
und du wirst ihr Gefangener sein.

Verrichte dein Werk, tritt dann zurück.
Das ist der Weg zur Gelassenheit.

Tao Te King
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13 Gedanken zu „Gelassenheit

  1. Den hat mir heute früh ein lieber Freund geschickt und ich musste ihn einfach teilen. Offensichtlich ändern sich manche Themen nicht und waren damals schon aktuell. 😉

  2. sat nam! ich bin diese woche das erste mal hier gewesen und komme nun öfter 🙂 vielen dank für’s teilen deiner gedanken, projekte (gerade die aquarelligen einträge sauge ich in mich auf wie … äh….büttenpappier^^).

  3. Wahre Worte… Und so eine süße Mietze! ♡
    Sag mal, wieviele hast Du eigentlich, wenn ich fragen darf?
    Und wo ich grad schon mal beim Fragen bin:
    Ich lese grad Dein neues Buch (wie viele übrigens, ich weiß 😉 ) und werde es natürlich anschließend rezensieren, klar. Da ich es innerhalb von drei Tagen zur Hälfte durch habe kann es nicht mehr lange dauern (gefällt mir sehr, wie üblich).
    Darf ich bei der Rezi auf meinem Blog einige Zitate verwenden, wie ich das immer gerne bei Buchvorstellungen mache? Also natürlich habe ich nur Positives sagen und wollte auch nicht gleich das halbe Buch posten, sondern nur einige Zeilen 😀 , die ich für… aussagekräftig über das Werk halte.
    Aber da ich hier mitlese dachte ich es könnte nicht schaden mal persönich zu fragen, vorsichtshalber. 🙂

  4. @ Athena: Ich habe zwei Katzen, den Tiescher (auch im fortgeschrittenen Alter noch ein Springinsfeld, der grundsätzlich erst handelt und dann nachdenkt… oder auch einfach gar nicht nachdenkt) und die rundliche, kleine Dame oben im Bild.

    Auch wenn sie kaum noch Zähnchen hat, ist sie die Chefin hier und hat zum Beispiel kein Problem damit einen energisch zu wecken, wenn ihr Sonntag früh halb 6 der Sinn nach einem Appetithäppchen steht. Wenn lautstarkes Schnurren nicht hilft, spielt sie kurzerhand „Füße fangen“ – wahlweise mit ausgefahrenen Krallen oder mit zahnlosem Zwicken, das bringt das faule Personal in Schwung! 😀

    Zur Ehrenrettung muss ich aber sagen, dass sie eine große Schmusekatze ist (die beste Krankenschwester auf vier Pfoten, die man sich wünschen kann) und sehr gerne knobelt (hatte ich schonmal die Seite katzenfummelbrett.ch erwähnt?).

    *

    Zu den Zitaten: Du könntest auch Negatives schreiben, wenn es deine Meinung ist, das ist ein freies Land. 😉 Ich glaube sowieso, dass das Schlimmste für Autoren nicht Kritik ist, sondern wenn andere ihre Arbeit (und ein Buch ist viel Arbeit) in diesem gelangweilten, hochnäsigen Ton bewerten, nach dem Motto: Das ist doch nix, wo sind denn hier die Sensationen?

    Natürlich kann man zitieren! Man muss nur dranschreiben, dass es ein Zitat ist. Ich habe im Buch ja auch zitiert, gerade bei den alten Sprüchen, an die man so unheimlich schwer rankommt. Das erleichtert schließlich auch allen, die noch tiefer gehen wollen die Recherche.

  5. Das ist lieb, danke Dir. 🙂 Ich schreib´s erstens sowieso immer dazu, wenn ich was zitiere (ist ja nicht mein geistiges Eigentum und ich habe kein Bock mich mit fremden Lorbeeren zu schmücken) und zweitens geht’s ja bei ner Rezi gerade darum. Bisher habe ich noch nie auf meinem Blog ein Buch vorgestellt dass mir nicht gefallen hat, vermutlich auch bei der Auswahl einfach Glück gehabt. Aber es gefällt mir auch wirklich sehr gut und es ist jetzt schon hilfreich für mich, dabei bin ich noch gar nicht ganz durch damit. Insofern: Kompliment und besten Dank 🙂
    Außerdem sei mal gesagt (ich denke das Künstlerherz freut sich immer drüber) dass mehrere Leute in meinem Umfeld es auch schon gelesen haben und allesamt begeistert sind. Immer weiter so 🙂 Ich kann mir sehr gut vorstellen was für eine Heidenarbeit das ist. Mein Traum ist ja immer noch (seit meiner Kindheit offen gestanden) irgendwann einmal selbst ein Buch zu schreiben Aber momentan haben andere Dinge Vorrang und dann sehen wir weiter 🙂

    Süß sind Deine Schnubbels. Wir haben drei mittlerweile. Auch eine ältere, schwarz-weiße Dame von nunmehr 15 Jahren und einen getigerten Herrn im besten Mannesalter von 6 Jahren. Sie ist auch hier eindeutig die Chefin 😉 Und dann gibt’s noch unsere Jüngste, ganz schneeweiß – pure Energie und wir sind den ganzen Tag damit beschäftigt sie vor sich selbst zu beschützen. Oder mit ihr zu schmusen Oder mit ihr zu spielen… 😀 Im Mai ein Jahr alt geworden und seit letzten September bei uns, hier ist seit dem ganz schön was los. Man sieht schon, ich liebe Katzen und da wollt ich doch mal nachfragen wie´s mit Deiner Gang ausschaut.

  6. Oh, mit einem Jahr sind sie noch richtig drahtig! Mein Katerchen war ein Findelkater und hatte damals ständig Angst, nicht genug zu Essen zu bekommen. Ich musste ihn beim Kochen ins Bad sperren, er hätte sich sonst die Zunge in der Pfanne frittiert, beim Versuch das Öl auszuschlecken. Er ist auf alles losgegangen, das ihm irgendwie essbar erschien. Man konnte nicht mal ein Toastbrot liegen lassen, er hat kurzerhand die Packung aufgebissen.

    Mittlerweile ist er 9 und etwas ruhiger, will heißen: wenn er eine Fliege fängt, kann man seinen Weg nicht mehr anhand einer Schneise der Verwüstung nachverfolgen…

    Er kam ganz zufällig zu mir, meine Katze war damals 5 Wochen verschwunden und ich hatte nicht mehr damit gerechnet, sie wieder zu sehen. So ein süßes, kleines Katerchen erweicht da natürlich sofort das Herz und zwei Tage später klingelte das Telefon: Hier schreit eine Katze mit Ihrer Telefonnummer auf dem Halsband unseren Hinterhof zusammen (ja, das kann nur eine sein.. ;)). Und schon hatte ich zwei Katzen.

    Die Dicke war anfangs nicht besonders angetan vom kleinen Nerventod auf vier Pfoten, aber mit der Zeit haben sie sich arrangiert und hin und wieder putzen sie sich sogar hingebungsvoll (bis einem einfällt, dass raufen noch viel spannender wäre…).

  7. Haha, das kommt mir doch sehr bekannt vor 😀
    Unsere Shiva habe ich mit 18 von Freundinnen „geschenkt bekommen“ (klingt immer doof bei Tieren, aber in meiner Situation und generell war sie ja im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk). Sie wurde die Partnerin meines 6 Monate alten Gizzmoh, der leider im Alter von 10 Jahren nach schlimmer und langer Krankheit über die Regenbogenbrücke gegangen ist…
    Und dann kam Lucky. Über eine Tierschutzorganisation in Spanien. Er hat mir das Leben gerettet (ich konnte Gizzmohs Tod ewig lange nicht verwinden) und in unser Haus das Lächeln zurück gebracht… ♡ Wir hatten soviel LIebe zu geben und gebrochene Herzen… und der kleine Schatz suchte ein warmes Zuhause. Also alles gut geworden. Die beiden haben sich zusammen gerauft, wie bei Dir ,-)
    Letztes Jahr hat dann eine Freundin auf fb das Bild von unserer (nun) Snowhite auf fb gepostet. Sie saß mit etlichen anderen Kleinst-Babies in einer Tötungsstation in Ungarn fest und war in furchtbarem Zustand…. Ein Blck in ihr kleines, vermacktes Gesichtchen mit den Kämpfer-Augen und ich war für alle Zeiten verliebt! Sie musste kommen, gehörte einfach zu uns. Also war mein Mann auch in ungefähr zwei Minuten überzeugt und wir tuckerten quer durchs ganze Land, um sie abzuholen. Es ist sooo schön mit den Dreien! =D
    Viel Action natürlich, logisch. Soviel mal zu den „Zufällen“ mit unseren Seelengefährten 😉
    Toll so viel erfahren zu haben, merci 🙂
    Übrigens haben so gut wie alle „Hexen“ (ich fasse das mal unter diesem Wort zusammen), die ich kenne tatsächlich auch Katzen. Manche Klischees bewahrheiten sich ja doch, ne 😀

  8. ja Gelassenheit ist nicht immer einfach. Auch ich muss mir an die eigene Nase greifen, denn wir machen uns alle viel zu viel Gedanken um Begebenheiten, die sich im nachhinein dann doch einfacher und positiver gestalten. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: in der Ruhe liegt die Kraft 🙂

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