Tarot Jahreskarten-Diskussion

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© Illustrations from the Morgan Greer Tarot reproduced by permission of U.S. Games Systems, Inc., Stamford, CT 06902 USA. Copyright ©1998 by U.S. Games Systems, Inc. Further reproduction prohibited. 

Viele Tarotfans ziehen fürs neue Jahr eine Karte aus den großen Arkana (die 22 „großen“ Karten im Tarot, die zu keiner der vier Farben der kleinen Arkana gehören). 2012 hatten wir das schonmal im Blog beschwatzt, weshalb ich diese nette, kleine Tradition mal wieder ans Licht holen möchte.

Bei mir zeigte sich die Kraft als Karte für 2014: den Löwen zähmen. Wobei die alten Decks offen lassen, ob dem Löwen das Maul geschlossen oder geöffnet wird, es kann also beides sein. Die Karte gehört zum Sternzeichen Löwe (OK, das war jetzt nicht schwer zu erraten) und ich denke dabei immer auch an Sonne, Lebensfreude und neue Energie, denn die Löwe-Zeit ist Mittel Juli bis Mitte August. Bei einer Sternzeichen-Tarotkarte achte ich auch auf den Zeitraum als solchen, das könnte eine besondere Zeit werden.

Interessant ist der Aspekt, dass die Löwenbändigerin mit ihren bloßen Händen arbeitet. Keine Gewalt, kein erzwingen-wollen oder überwältigen-müssen, sondern in Übereinstimmung mit der wilden Kraft die Richtung vorgeben. Darin steckt die alte Weisheit, dass es letztendlich nur miteinander geht. Gegeneinander kann zwar einer gewinnen, aber beim anderen wird Groll zurück bleiben – und man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Mein Jahresmotto habe ich mir bei Uschi Obermaier geliehen: Expect nothing! Wann immer ich anfange alles zu planen und besonders überlegt sein will, gerate ich ins Stocken und komme durcheinander. Das passt dann schon wieder zur Jahreskarte: auf den Instinkt hören und Hand in Hand mit ihm zusammen arbeiten.

*

P.S. Wow, 150 Blog-Follower! Wenn das kein schönes Neujahrs-Geschenk ist.

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10 Gedanken zu „Tarot Jahreskarten-Diskussion

  1. Erstmal ein frohes neues Jahr 🙂
    Ich habe gestern meine Jahreskarte gezogen, und den Magier herausgefischt.
    Da ich Ende letzten Jahres angefangen habe mit dem Tarot und dabei wirklich etwas für mich entdeckt habe, was mich interessiert und mir Spaß macht, habe ich direkt den Tarotkurs bei Claire belegt, um das richtig zu lernen und entwickelte die Idee, das möglicherweise beruflich zu machen, erstmal nebenbei und wenn es gut läuft – wer weiß – vielleicht kann ich dann meinen Bürojob mal hinschmeißen und etwas tun, das auch vom Herzen kommt 😉 Ich hoffe, ich deute den Magier hier richtig, denn er steht ja dafür, Pläne und Ideen zu verwirklichen. Etwas auf die Erde zu bringen. Und die Magie als solche wird sicherlich auch ein großes Thema 2014 sein. Welche Karte passt da besser, als der Magier.

  2. Juchu, meine Lieblingstradition in Deinem Blog 😉 Ich lag übrigens richtig mit meinem Gefühl, das ich Silvester hatte, dass DIE SONNE (Jahreskarte 2013) ein bisschen „vorgewärmt“ hat, für das was jetzt kommen wird. 2014 ist es nun also DIE WELT! Als ich die Karte (aus dem wunderschönen Shadowscape Tarot – in dem ich übrigens auch „Deine“ Stärke/Kraft Karte total schön umgesetzt finde) gezogen habe, ging mir richtig das Herz auf. Die Karte passt so sehr zu meinen Gefühlen, Ideen und Visionen die sich im Laufe des letzten Jahres aufgebaut haben und das Bild, das nun alles zu seiner Vollendung kommen soll, macht mich echt glücklich. Es ist wirklich so, als hätten sich die letzten Jahre daraufhin entwickelt: 2011 war es DIE KRAFT, die ich brauchte um nach einen schweren Schicksalsschlag mit neuer Energie weiter zu machen. Dann der etwas (etwas ist gut) unangenehme TURM, um die Grundlage für einen richtigen Neuanfang zu schaffen. Ja und dann eben DIE SONNE, die letztes Jahr die neue Saat aufgehen und wachsen ließ (und nebenbei noch viel Licht ins Dunkle brachte). Am Ende des Jahres fühlte es sich aber eben noch „unfertig“ an und so freue ich mich auf das was jetzt kommt. Privat habe ich mich sehr dahingehend entwickelt, mehr im inneren Einklang und im Einklang mit der Natur zu leben. In beruflicher Hinsicht habe ich in den letzten Monaten viel über Beruf und Berufung nachgedacht, Ideen entwickelt und größere Veränderungen geplant, die jetzt im Frühjahr Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen. Auch hier alles vor dem Hintergrund, der sich herauskristallisiert hatte, mir selbst wieder wirklich treu zu sein (was in der Umsetzung echt nicht immer einfach ist).
    Ich fand interessant, was Du zu Sternzeichen- Tarotkarten gesagt hast. Dann wäre doch folglich bei der Karte DIE WELT, die ja unter Saturn fällt, somit Steinbock als Enegerie relevant?
    Liebe Grüße, Katrin

  3. @ Christin: Toi, toi, toi! Man kann sich ja auch langsam nebenberuflich rantasten, das empfehle ich generell. Dann kann man auch in Ruhe erproben, welche „Dosis“ Kartenlegen einem selbst gut tut, ohne gleich finanziell voll davon abzuhängen und keine Wahl mehr zu haben.

    Ich weiß nicht, wie manche Kollegen das machen, aber mit zehn oder mehr Beratungen am Tag wäre ich nach spätestens zwei Wochen platt (zumindest wenn sie in die Tiefe gehen). Viele achten zu wenig auf ihre Grenzen und sind dann nach vier, fünf Jahren ausgebrannt. Jeder hat so seine Limits, manche arbeiten auch eine Weile ganz intensiv und machen dann wieder Pausen. Da kann man ruhig erstmal rausfinden, welcher Typ man ist, umso mehr Freude hat man an der Arbeit und das dann auch auf Dauer. 🙂

    @ Katrin: Gut kombiniert! 😉 Die typische Steinbock-Karte ist das Teufelchen, aber über den Saturn (der übrigens auch Herrscherplanet von 2014 ist) kommst du auch auf den Steinbock (und ein wenig auch den Wassermann, der nach alter Astro-Tradition, bevor man Uranus, Neptun und Pluto entdeckt hatte, ebenfalls zum Saturn gehörte).

  4. Hallo Claire und BlogleserInnen,
    ein gutes Neues Jahr euch allen !
    Um den Jahreswechsel lege ich mir das grosse Blatt mit den Lenormandkarten. Eine Jahreskarte ziehe ich, wohl entgegen der allgemeinen Tradition, jedes Jahr zum Geburtstag. Ich gehe da eher mit dem astrolgischen Solar und ich benutze auch das Shadowscape-Tarot. Das war quasi Liebe auf den ersten Blick mit diesen Karten. Es ist trotzdem spannend zu lesen, was bei den einzelnen so herausgekommen ist !

  5. Hattest Du denn ein schönes Lenormandblatt, Erdrauch? Von der Künstlerin der Shadowscape Karten gibt es übrigens auch ein tolles Aquarell-Lehrbuch, das ich echt empfehlen kann. Habe damit gerade mein erstes schönes Werk gezaubert 🙂 (als kleiner Tipp für die Hobby-Maler unter uns).
    Mir geht es da ähnlich wie Dir, Christin, ich habe auch vor beruflich etwas zu machen, was von Herzen kommt. Ich habe meine Arbeitszeit jetzt reduziert und will dann in der gewonnenen Freizeit meinen Plan B (der geht mehr so in Richtung Kreativität) ausbauen, Schritt für Schritt. So habe ich noch mein festes Einkommen, Krankenversicherung etc. und kann schauen, ob es mir überhaupt Spaß macht. Sehe es auch so wie Claire, was das ’nebenberuflich rantasten‘ angeht, das hat echt viele Vorteile. LG Katrin

  6. Auf dieses Thema habe ich mich auch schon gefreut!

    Ich habe es mir in den letzten Jahren irgendwie angewöhnt, meine Jahreskarte schon zu Samhain zu ziehen, weil das für mich immer viel mehr Jahreswechselgefühl hat (als Studentin hat man da ja auch tatsächlich immer Semesterwechsel/Prüfungsende). Zum Neujahr berechne ich dann die Jahreskarte. Die Samhainkarte war Der Teufel, die Neujahrskarte Das Gericht. Beide Karten spielen für mich immer zusammen, wobei die gezogene Karte oft eher Gefühl und Gedanken des Jahres widerspiegelt, die berechnete dann das, was wirklich im Außen passiert. Gedeutet habe ich die Karten (unter anderem) als Erlösung bzw. Loslösung von Abhängigkeiten.

  7. Ja genau, bei mir steht als erster Schritt ja erstmal das Lernen 🙂 und dann das ausprobieren und gucken, ob ich das hin bekomme mit dem Legen und Deuten bei Freunden und Bekannten, und dann schauen, ob es überhaupt gefällt und Spaß macht, das für andere zu machen, ist ja bestimmt nochmal anders, als für einen selbst zu legen. Und wenn dann alles passt und läuft dann langsam nebenbei was aufbauen und erstmal nach und nach mit den Stunden im Hauptjob runter gehen… Dann dir auch viel Glück, Katrin 🙂

  8. @ Katrin: Im Vergleich zu dem Blatt, was ich für 2013 hatte, ist es tatsächlich gut. 2013 hatte ich nur kurz draufgeguckt, mir rutschte ein „Ach du Sch…!“ raus und ich habe die Karten wieder eingepackt. 2013 wurde ein durchgehend anstrengendes Jahr. Für 2014 sprechen die Karten u.a. von mehr Arbeit aber sonst scheint mir 2014 eine Verschnaufpause von kleineren und grösseren Katastrophen zu gönnen.

  9. @Erdrauch: ja so ähnlich ging es mir, als ich für 2012 den Turm gezogen hatte. Habe noch versucht es mir „schön zu deuten“, aber rückblickend war es echt richtig anstrengend und herausfordernd. Trotzdem kann ich sagen, dass sich auch dieser „Weg“ gelohnt hat und so lange man auch wieder Verschnaufpausen bekommt, ist ja eigentlich alles in Butter 😉
    @Christin: Danke, Dir auch ganz viel Glück!!

  10. Liathano, das ist aber auch mal ne interessante Variante, mit Samhain plus Neujahr bzw. ziehen und berechnen. Hatte bisher immer das Gefühl, dass das Ziehen irgendwie „persönlicher“ und somit treffender ist, aber klar – man kann ja die berechnete Karte einfach mal mit anschauen. Werde ich gleich mal machen 🙂
    Liebe Grüße Katrin

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