Neu auf Youtube: Die Hexengöttin Aradia

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, manchmal hab ich noch so Momente, wo es an mir nagt, dass ich meinen alten Youtube-Kanal mit all den schönen Diskussionen und meinen treuen Abonnenten unfreiwillig versenkt habe.

Aber zum Glück werden die Momente kürzer und ich merke, dass es auch einen positiven Effekt hat: ich habe wieder mehr Lust neue Videos zu machen. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass das letzte Jahr so langsam von mir abfällt, das beruflich und privat sehr anstrengend war, da werden neue Energien frei.

Im ersten neuen Video habe ich eine Frage, die mich erst kürzlich erreicht hat, besprochen und zwar die Frage, was es mit der Hexengöttin Aradia eigentlich auf sich hat. Langfristig wird es auch eine eigene Playlist zu Göttinnen und Göttern geben, aber sowas lässt man am besten ganz natürlich wachsen und verplant nicht zu viel.

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9 Gedanken zu „Neu auf Youtube: Die Hexengöttin Aradia

  1. Hey,

    Das Buch gibt es auch auf deutsch:
    Aradia, das Evangelium der Hexen
    😉

  2. Achso, noch etwas:

    Aradia gilt als Tochter der Diana und des Luzifer.
    Wobei hier nicht der Luzifer der christlichen Kirche gemeint ist, sondern ein etruskischer Sonnengott. Ähnlich dem Witchfather (Quain, Tubal Cain, Azazel etc.) in der traditional Witchcraft.

  3. Hallo Claire, du hattest vor längerer Zeit in deinem Blog mal das Foto eines nüsseknabbernden Eichhörnchens und dazu geschrieben: „Auch harte Nüsse haben ihren Nährwert „… daran musste ich gerade denken.

  4. Na toll – und mein Compi hier hat keinen Ton…
    Wenn Du Zeit und Lust hast kannst Du ja vielleicht auch mal ein paar Zeilen über sie schreiben, weiß nämlich bisher noch so gar nichts über sie. Aber ich kann ja auch mal ein wenig im Netz recherchieren… 😉

  5. @ Mondfeuer: Das mit den Gottheiten ist ohnehin oft fließend. 😉 Man sagt ja nicht ohne Grund: die Gottheiten der einen Religion sind die Dämonen der darauf folgenden, weil sie verteufelt werden (im wahrsten Sinne), um eine neue Philosophie durchzusetzen.

    Der christliche Gott war zum Beispiel mal ein hebräischer Schlachtengott, ähnlich Zeus und hatte eine Göttin an seiner Seite.

    In der ZDF-Sendung „Terra X“ mit dem Titel „Die Karriere Gottes“ wurde das vor einer Weile ausführlich beleuchtet, das war sehr interessant (einfach mal bei Youtube eingeben, da findet man es noch).

  6. Hallo Claire, das war ja wirklich interessant. Ich habe das Buch von Leland irgendwie immer als Phantasie abgetan, zumindest wäre das nun eine Idee, woher er das hat. Als ich nach Ginzburgs Buch geguckt habe, bin ich auf die Bücher von Claude Lecouteux gestossen, ein Professor der Sorbonne, der Germanist und Mediävist ist und sich ganz ausführlich mit dem prä-christlichen Glauben befasst. Er selbst glaubt an nichts davon, aber bringt ein Buch nach dem anderen zu den Themen heraus – Grimoires, Talismane damals, Heilwirkung der Steine, Elfen, Gnome Wiedergänger etc. Alles wissenschaftlich anhand von alten Quellen recherchiert, er sagte, er habe das Glück, ALLE germanischen und skandinavischen Sprachen der Vergangenheit zu beherrschen, auch nicht schlecht! Auch zum Thema Familiare und Astralreisen – er geht es als Forscher an und schreibt, das wäre halt damals überall bekannt gewesen. ok, passt hier nicht mehr so ins Thema, aber bin grad begeistert über diese reichhaltigen Quellen und vielleicht interessiert es ja noch jemanden! viele Grüße!

  7. Hallo Claire, habe gerade die Sendung Terra X gesehen, die ist ja wirklich nicht schlecht! Das Alte Testament habe ich ja nie verstanden, mit den Bildern und Zeitraffern wird es plötzlich lebendig. Auch dieser Widerspruch aus der Bibel: Du sollst keinen Gott neben mir haben – und den dort auftauchenden konkurrierenden Göttern – das machte als Kind nie Sinn! Nun ja! 🙂 Schön, dass die Aschera dort auftaucht. Danke für den Tipp und Gruss – D.

  8. @ Anonym: Danke für den Tipp mit Claude Lecouteux, von ihm hatte ich noch nicht gehört, aber meine Bücherliste ist gerade um ein paar Titel länger geworden! Das ist eine der Richtungen, in denen ich immer auf der Suche bin. 😉

    @ Anonym D.: Ich war auch überrascht, dass einige Geschichten in der Bibel gar nicht symbolisch oder im übertragenen Sinn gemeint sind, sondern auf reale Vulkanausbrüche usw. hindeuten, die es damals tatsächlich gegeben hat.

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