wieder zurück & Jahreskartendiskussion

Die Winterpause war wunderbar, genau das hat es gebraucht: viel Zeit für Meditationen, die Ruhe der Natur und um wieder bei sich anzukommen. Ich finde das sehr wichtig, heutzutage noch mehr als früher. Man muss sich immer mal zurücknehmen und lauschen, was von innen kommt.

Natürlich gehörte dazu auch die Jahreskarte und um die kleine Tradition wieder aufzunehmen, können wir auch in diesem Jahr gerne eine Jahreskarten-Diskussion machen (in den Kommentaren unter diesem Artikel, das geht natürlich auch völlig anonym) und uns dazu austauschen.

Ich habe in diesem Jahr die Hohepriesterin gezogen und das passte unheimlich gut zu den spirituellen Erfahrungen, die ich in der ruhigen Zeit der Rauhnächte gemacht habe. Diese Karte war vor einigen Jahren sehr präsent bei mir. Manchmal hat man Phasen, in denen einen eine Karte wie eine Muse begleitet und ich habe mich sehr gefreut, dass ich an diese Zeit damals nun wieder anknüpfen kann.

Generell ist sie eine Karte der Intuition und des inneren Wissens. Sie strahlt Ruhe und Weisheit aus und steht für sich, d.h. sie orientiert sich nicht an anderen, sondern an dem, was innerlich als wahr und gut erspürt wird. Sie ist nicht hektisch, sondern schöpft aus klaren, inneren Quellen. Im praktischen Leben sind das oft Situationen, in denen man etwas „einfach weiß“ und genau so kommt es dann auch, wenn man die Ruhe bewahrt und den Dingen ihren Lauf lässt.

Heutzutage soll man ständig wahnsinnig „dynamisch“ sein, aber es gibt viele Wege, wie sich Energie verwirklicht, Kraft und Dynamik sind nur einer unter vielen. Gerade die großen Arkana der Tarotkarten zeigen das sehr anschaulich, da haben wir gleich 22 verschiedene Wege, wie sich Energie verwirklichen kann, wie man an Dinge herangehen kann, wie es laufen kann.

Gerade das macht es ja auch so spannend, es gibt so viele Möglichkeiten, das Leben kennt viel mehr als bloß dieses happy-dynamisch-erfolgreich-Ding und sie sind kein bißchen weniger kraftvoll (wie jeder weiß, der z.B. schonmal in einer Teufelchen-Situation fest hing, in der tiefen Ruhe des Eremiten den Dingen auf den Grund ging oder die sanften, warmen Schauer der Glückmomente des Sterns gespürt hat).

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24 Gedanken zu „wieder zurück & Jahreskartendiskussion

  1. Hallo Claire, schön dass du frisch erholt wieder zurück bist.
    Ich habe dieses Jahr den Tod gezogen. Was sicherlich sehr passend ist.
    Meine Beziehung ist vor Kurzem (mal wieder) zu Ende gegangen. Und diesmal soll es aber entgültig sein und dabei bleiben. Und da kommt für mich die Herausforderung des los lassens .
    Das kann sich bestimmt das ganze Jahr hinziehen 😉 und dabei begleitet mich dann die Karte des Abschieds aber auch der neuen Türen, die sich vielleicht öffnen…

  2. Hallo Claire !
    Schön, daß Du wieder da bist ! Super, daß Du Dich gut erholen konntest…diese Auszeiten sind essentiell.
    Ich habe für dieses Jahr den Turm gezogen…das hat mir ehrlich gesagt etwas Angst gemacht, denn ich hatte mal ein sehr einschneidendes Erlebnis mit dem Turm…wenn ich darf, erzähl ich es kurz. Wir waren seit Jahren nicht in den Urlaub gefahren und vor 1 einhalb Jahren stand dann ein Super-Urlaub an, da zog ich mir ein paar Karten drauf und unter anderem erschien der Turm.Ich dachte mir nicht so viel dabei…vielleicht klappt etwas bei diesem Urlaub nicht, was uns halt überhaupt nicht in den Kram passt..nunja…
    Am ersten richtigen Urlaubstag erreichte uns eine schockierende Nachricht: mein alleinlebender Schwager hatte sich das Leben genommen…mir war sofort klar: das war das, was der Turm schon angekündigt hatte… Du kannst Dir ja vorstellen, daß wir als Familie und mein Mann im Besonderen nun daraufhin eine sehr schmerzhafte Zeit durchmachten.
    Das war nun vor 1 einhalb Jahren… und nun ziehe ich mir den Turm als Jahreskarte… Mit meinem Hintergrundwissen, hatte ich nun wirklich ein Unwohlgefühl, ist ja zu verstehen.
    Ich entschied mich dazu noch eine Karte zu ziehen, sozusagen als weitere Erklärung dazu…
    Es kam der Stern! Das ist sozusagen meine Karte. Meine Hoffnungskarte. Sie begleitet meinen Weg schon lange und macht mir Mut jetzt nicht so negativ ins neue Jahr zu gehen.
    Vielleicht sind die Umwälzungen und alle Änderungen notwendig, um einen besseren Weg gehen zu können…Mich beruhigt es, nach meinem Gefühl war es richtig eine zweite Karte zu ziehen.
    Wie siehst Du das?

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle ein supertolles Jahr 2015 ! Viel Gesundheit und Erfolg auf ganzer Linie, so daß Du Dich damit wohl fühlst !

    LG Susanne

  3. Hallo Claire ,

    Ich habe leider noch keine eigenen Tarot Karten und somit habe ich meine Lenormand Karten genommen und habe die Zahlen 1-22 aus dem Lenormand Karten Deck genommen.
    ( Wobei 1 für den Narr steht und 22 für die Welt)
    Meine Jahreskarten Ziehung war die Karte 22 also die Welt.

    Ich freue mich auf das kommende Jahr und wünsche auch dir alles Gute für 2015 .

    P. S. Das Tarot ist bestimmt auch sehr spannend ? ( mal schauen ) 🙂

    Liebe Grüße
    Thomas

  4. @ Christin: Bei der Karte Tod gibt es sehr oft diesen Übergang in etwas Neues: eine Tür schließt sich und eine neue Tür geht auf. Er hat viel Gutes für sich, denn was bei dieser Karte „stirbt“, das war auch nicht mehr wirklich lebendig.

    @ Susanne: Nach so einem Erlebnis würde jeder ein mulmiges Gefühl haben. Die Karten zeigen immer eine Art Energiefeld, aber die Felder an sich sind weit, beim Turm kann das vom schmerzhaften Einschnitt bis zum Blitz der Erkenntnis alles sein und die zweite Karte deutet ganz klar in die befreiende und hilfreiche Richtung des Turms.

    @ Thomas: Gut improvisiert! Die Karten sind nicht „heilig“ und gerade wenn man anfängt zu experimentieren hat man oft die schönsten Ergebnisse.

  5. Hallo Claire,
    schön, dass du wieder da bist. Irgendwie fehlte ja doch bei meiner morgendlichen Lektüre der Blog. Darf er ja auch 😉
    Ich habe noch keine Jahreskarte gezogen – jedenfalls nicht zum „Stichtag“ Jahreswechsel.

  6. @ erdrauch: Das kann man auch später noch machen! 😉 Ich persönlich finde immer, dass die Tagesform wichtiger ist, als den „richtigen“ Tag zu nehmen, dann aber gar nicht in der passenden Stimmung zu sein. Imbolc bzw. Lichtmess wäre z.B. auch ein sehr schöner Termin, wenn das neue Licht des Jahres immer spürbarer wird.

  7. Hallo Claire !
    Ja genau so ist es. Das Feld ist sehr weit, dessen war ich mir auch bewusst…aber gerade um es einzugrenzen war die 2. Karte für mich sehr sehr wichtig.
    Ich gehe immer nach meinem Gefühl und wenn es mir rät noch eine Karte zu ziehen, dann mache ich das auch 🙂

    Liebe Grüße,Susanne

  8. Ich habe dieses Jahr zum ersten mal eine Jahreskarte gezogen (zu Jul). Der Stern wird mein Begleiter durchs Jahr werden.
    Zusätzlich habe ich in jeder Rauhnacht noch eine Monatskarte aus der grossen Arkana gezogen. Da ist von der Sonne bis zum Tod alles dabei gewesen, das Jahr wird spannend, und scheinbar steht ein grosser Umbruch bevor, aber sicher wird es am Ende ein gutes Jahr!
    Ich war mir nicht sicher ob ich bei den Monatskarten die bereits gezogenen Karten beiseite legen soll oder jeden Monat neu aus allen 22 Karten ziehen soll. Am Ende habe ich jeden Tag alle 22 Karten genutzt, Was ist da der übliche Weg?

  9. @ Susanne: Die Karten und das Gefühl sind immer der Boss beim Kartenlegen! 😉

    @ Sabrina: Das ist manchmal gar nicht so einfach. Nimmt man sie alle aus einem Stapel, hat man das Gefühl man könnte etwas übersehen, weil sich eine der Karten vielleicht mehrfach zeigen wollte und es dadurch nicht konnte.

    Ich hätte an deiner Stelle auch alle 22 Karten genutzt und jedesmal neu gemischt und gezogen, denn wenn sich Karten doppelt zeigen, dann hat man dasselbe Thema mehrfach im Jahr und weiß gleich Bescheid, wann das Murmeltier wieder grüßt.

  10. Meine Jahreskarte ist ebenfalls der Tod. Nach kurzem Unbehagen konnte ich mich aber gleich mit der Karte anfreunden und sie löst sogar eine Art Erleichterung bei mir aus. Da gibt es doch ziemlich viel an dem ich „anhafte“ und dass ich mich davon lösen muss und will, hat sich schon in den letzten Wochen (bzw. Monaten) deutlich abgezeichnet. Unter anderem habe ich angefangen meine Wohnung zu entrümpeln, um mir so einen eventuellen, späteren Umzug zu erleichtern und einfach um Ballast los zu werden. Überflüssige Kilos habe ich gleich auch entsorgt und ich arbeite an einem zweiten Standbein in beruflicher Hinsicht. Habe mich relativ viel mit vergangenen Verlusten beschäftigt und hatte nun langsam das Gefühl, dass es Zeit wird das hinter mir zu lassen und nach Vorne zu blicken. Vorm Ziehen der Karte, beim Mischen, kamen mir immer wieder die Worte „Ausgleich“ und „Ausgewogenheit“ in den Sinn – finde ich (auf den 2. Blick) ziemlich passend für die Karte. Passt auch zu den neuen Türen die sich öffnen, wenn eine geschlossen wird. In meinem Lieblingsdeck ist es zudem eine wunderschöne Karte mit einem Phönix, der für Tod, Wiedergeburt und Leben steht – also für alle drei Aspekte gleichzeitig, die somit untrennbar zusammen gehören. Vermutlich wird das Jahr mit einer solchen Energie nicht ganz einfach. Und ich bin kein großer Freund von allem was mit Verlust zu tun hat. Aber es ist eben genau das, was ich unbedingt lernen will: Verluste und Abschiede annehmen, Dinge und Menschen loslassen können und mich somit sozusagen zu befreien.
    Ich finde so eine Jahreskarte immer spannend, ein bisschen wie ein Wegweiser, worauf man den Fokus richten und wie man seine Prioritäten setzen soll. Liebe Grüße, Katrin

  11. Hallo liebe Claire,
    ich freue mich auch,dass du wieder da bist.Schön,dass du an die Jahreskarte erinnerst.Ich habe das diesmal total vergessen.
    Heute Nacht konnte ich nicht schlafen,habe zuerst alte Fotos sortiert und dabei fiel mein Blick auf die Karten.Okay,dann ist heute der Zeitpunkt.Ich habe aus der großen Arkana die Mäßigkeit gezogen.Da ich letztes Jahr sehr große Probleme mit der Gesundheit hatte,hoffe ich,dass ich und mein Körper wieder das Gleichgewicht finden.Ich hoffe,ich habe es richtig interpretiert.
    Jedenfalls gefällt mir die Karte.
    Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr.

  12. Hallo Claire!

    Schön, dass Du wieder da bist. Pausen müssen auch mal sein.

    Bin seit einer Weile bei Dir, (durch ein Buch aufmerksam geworden). Habe noch einige Bücher von Dir dazugekauft und schon viel neues erfahren, auch durch deinen Blog und Deine YouTube-Videos.

    Das mit der Jahreskarte kannte ich noch nicht. Habe mir jetzt eine gezogen. Das interessante war, dass es „Der Gehängte“ ist. Eine Karte, die mich auch letztes Jahr begleitet hat. Sie hat mich jedesmal verunsichert, (was will sie mir wirklich sagen?). Am Jahresanfang hatte ich mir den 10er-Check für verschiedene Bereiche des Lebens gelegt und da lag bei Beruf auch „Der Gehängte“.
    Ist wahrscheinlich für mich das größte Thema, da sich beruflich seit Oktober einiges verändert hat. Es konnte, so wie es war, nicht weitergehen, habe eine andere Richtung eingeschlagen. Diese Entscheidung fiel mir sehr schwer, da ich die letzte Tätigkeit sehr viele Jahre ausgeübt habe. Aber die Bedingungen waren eben so, dass es nicht mehr ging. Was ich jetzt mache, habe ich sonst nur ab und zu ausgeführt und ist verbunden mit anderen Arbeitszeiten. Ich tue mich schwer, obwohl es meine Entscheidung war und ich sie auch für richtig halte, die Situation jetzt anzunehmen.

    Da es natürlich unangenehm ist in einer solchen Situation zu „hängen“ frage ich mich, ob die Jahreskarte einen das ganze Jahr begleitet. Es sich also das ganze Jahr so „hängend“ hinzieht. Sollte man da noch eine Karte dazu ziehen, auf die Frage, wie es weitergeht? Oder das einfach abwarten? Bin mir da unsicher, da ich mir noch nie eine Jahreskarte gezogen habe.

    Finde Deine Blog richtig gut, Du bringst das so rüber dass man es versteht, ohne viel „Schnickschnack“ und den Zwang, dass nur eine Ansicht die richtige ist.

    Viele Grüße Katrin

  13. @Katrin: was ist das für ein Tarot-Deck mit dem Phoenix für den Tod?
    Ich benutze gerne das Vision Quest Tarot, dort heisst die Karte „Transformation“. Finde ich auch irgendwie schöner als „Der Tod“, selbst wenn man die Bedeutung der Karte kennt.
    @Claire: es kamen tatsächlich einige Themen doppelt vor. Es gibt ja noch die Möglichkeit, nicht jede Rauhnacht eine Monatskarte zu ziehen, sondern die Jahreskarte zusammen mit den Monatskarten in einem Legemuster zu legen. Da kann dann ja jede Karte nur einmal dran kommen. Daher war ich etwas verunsichert. Na mal schauen wie gut das dieses Jahr so hinhaut, ist ja das erste mal für mich. Und Ende des Jahres fällt es mir dann sicher leichter zu entscheiden welche Methode ich nehme!

  14. @Sabrina: das ist das Shadowscape Tarot von Stephanie Pui-Mun Law. Ich finde ihre Karten einfach so toll, weil sie so viele symbolische Details enthalten. Das Vision Quest Tarot kannte ich vorher gar nicht, aber „Transformation“ und das Bild dazu gefallen mir auch echt gut. Interessantes Deck, danke Dir für den Tipp!
    @Susanne: ich habe auch immer eine Zweitkarte. Die eine (Hauptkarte) ziehe ich und die 2. ist die berechnete, nach Geburtstag + Jahreszahl. Bei mir ist das dieses Jahr auch der Stern, der passt für mich ganz gut zum „Tod“ und ich nehme ihn gerne mit als Begleiter für das neue Jahr 🙂

  15. @ Katrin: Der Tod ist oft eine gute Jahreskarte, auch wenn das oberflächlich betrachtet erstmal niemand vermuten würde. Mir fällt da immer die Geschichte einer Kundin ein, die den Tod als Jahreskarte hatte und in dem Jahr glücklich Mutter wurde und meinte: Mein altes Leben ist gestorben, alles hat sich verändert und ein neues hat begonnen. 🙂

    @ Weidenfrau: Ich muss es zwar politisch korrekt „Wohlbefinden“ nennen, aber dafür ist die Mäßigkeit eine wunderbare Karte!

    @ Katrin: Der Hängende kann anstrengend sein, das stimmt. Aber ihm geht auch das entscheidende Licht auf (der Strahlenkranz um seinen Kopf herum). Er ist eine Karte der Sorte „unangenehm, anstrengend, aber hilfreich“. Wichtig ist bei ihm nur, dass man sich nicht gegen die Veränderungen stemmt, sondern sie annimmt.

    Im Buddhismus sagt man: Schmerz ist unvermeidlich, Leiden schon. Ich habe dafür mal die schöne Gleichung gelesen: Leiden = Schmerz x Widerstand dagegen. Das passt auch zum Geist dieser Karte. Man kommt nicht um den Wandel herum, aber wenn man mit dieser Energie geht, geht einem ein Licht auf und man weiß, wie es gut weitergehen kann.

    Grundsätzlich sind Zweitkarten oder auch noch eine dritte Karte völlig OK. Man darf es bloß nicht beliebig werden lassen, aber etwas Klärung und Verfeinerung sind in Ordnung, wenn man das Gefühl hat, dass einem noch Details fehlen.

  16. Danke, Claire, das ist ein superschönes, mutmachendes Beispiel (zu meiner Karte Tod) – zumal ich ja nun seit Jahren schon den sehnlichen Wunsch habe, es zu schaffen wieder „Hundemama“ zu werden 😉 wer weiß, wer weiß 🙂
    Eigentlich wäre das doch mal ein toller Videoclip, wenn Du etwas zu den jeweiligen Energien der Karten als Jahreskarten erklärst und welche Botschaft sie einem mitgeben…? Nur so eine Idee 😉
    Ja, wenn man sich mit Buddhismus beschäftigt, kann man echt viel lernen. Ich lese gerade interessante Bücher zu dem Thema und bin echt begeistert, was man sich da alles für’s Leben rausziehen kann. Leiden bzw. Widerstand ist bei mir auch immer wieder Thema, aber je achtsamer man damit umgeht, desto einfacher wird es.
    Sonnige Grüße, Katrin

  17. Danke, liebe Claire, für Deine Antwort zu dem „Hängenden“. Dachte ich mir schon, das es mit ihm nicht einfach wird.

    Werde das mit der Zweitkarte lassen. Du hast recht, dass man es nicht beliebig werden lassen sollte. Es ist, wie es ist und eine andere Karte würde sicher den „hängenden Zustand“ auch nicht beschleunigen. (Wie ich es mir heimlich gewünscht hatte).

    Werde den Rat „mit der Energie zu gehen“ und „weniger Widerstand“ beherzigen.

    Habe heute Dein Video zu Imbolc geschaut. Denke, das ist ein guter Zeitpunkt dafür.

    Liebe Grüße
    Katrin

  18. @ Katrin: Die Idee ist notiert, das wäre wirklich mal ein schönes Thema und ich überlege generell, die Tarot-Videos nochmal neu zu machen. Damals war ich technisch einfach noch nicht auf dem Stand von heute und mal gucken, vielleicht gehe ich da nochmal drüber.

    Ja, beim Buddhismus merkt man, dass sie sich schon ein paar tausend Jahre mit dem menschlichen Geist befassen. Ich bin keine Buddhistin, aber ein Leben ohne buddhistische Gedanken und Meditation könnte ich mir nicht mehr vorstellen. 😉

    @ Katrin: Am liebsten würde man sowas irgendwie umgehen. Aber wenn man solche Situationen umgeht, verlängert man sie oft sogar noch auf lange Sicht, ich glaube das hat jeder schonmal irgendwie erlebt.

    Der Hängende hat im Hintergrund auch noch das Thema der Initiation in neues Wissen. Da finden wir ein ganz altes Motiv wieder: Odin hing am Weltenbaum, der afrikanische Shango ebenfalls und es gab wohl auch Initiationen, bei denen man im wahrsten Sinne des Wortes eine Zeit lang in der Luft hing. Daher auch der Heiligenschein, das Licht, das dem Hängenden auf der Karte aufgeht.

    Man steuert auf einen neuen, besseren Zustand hin bei dieser Karte und wie bei jeder echten Initiation kann die Zahnpasta hinterher nicht mehr in die Tube. Das Gelernte und Erfahrene bleibt einem also erhalten, das kann einem niemand mehr wegnehmen.

  19. Hallo!
    Ich wünsche auch alles Gute zum neuen Jahr!

    Ich habe den Wagen gezogen.
    Kann ich einerseits gebrauchen, ich bin zum Ende des Jahres arbeitslos geworden. Andererseits habe ich im Moment das Gefühl, dass mir die Puste dafür fehlt. Auch wenn es heißt auf dem Weg langsam zu gehen und achtsam zu sein.
    Mir scheint, er ist ohne mich losgepoltert und ich renne hinterher…

  20. @Claire: oh wie schön, da freu ich mich. Von Deinen Tarot-Videos kann es – für mich – gar nicht genug geben 🙂 Vor allem gibt es ja so viele verschiedene Aspekte die man beleuchten kann und Du hast immer so schöne Erfahrungsbeispiele.

    @Britta: das ist doch ne super Karte, was Deine berufliche Situation angeht. Und ist es nicht so, dass der Wagen bedeutet, dass Du eben selbst die Zügel in der Hand hast und eben selbst bestimmen kannst wie, wohin und in welchem Tempo es nun weitergeht? Bestimmt bringt er Dir genau die Energie mit, die Du jetzt brauchst. Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen!

    Liebe Grüße, Katrin

  21. @ Britta: Toi, toi, toi, dass sich alles wieder findet! Manchmal ist das Leben tatsächlich „vor“ einem und man kommt gar nicht hinterher und möchte am liebsten mal kurz die „Stopp“-Taste drücken.

    Über´s Jahr dürfte sich das aber entspannen, da ist noch so viel Zeit und wenn man wieder auf dem Damm ist, wird der Wagen zu einer echt guten Karte.

  22. @Claire und @Katrin
    Ich muss mal gucken wohin der Wagen abgebogen ist. Ich seh den Weg grade nicht und finde nicht mal die Ruhe zu meditieren.
    Aber ich habe eben gelesen, dass das eventuell auch am Saturn liegen könnte.
    Ich bin gespannt und werde beobachten, ob es daran lag 🙂

  23. Hallo Claire, jetzt habe ich auch – zu Imbolc – eine Jahreskarte gezogen. Ich liebe ja das Shadowscape Tarot ! Gezogen habe ich „Die Welt“ – da war ich sehr überrascht. Es war für mich, als ob ich ein Geschenk bekomme, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber nach all den Dingen, positiv formuliert Herausforderungen der letzten Jahre, mache ich auch drei Kreuze, wenn die brisanten Planetenkonstellationen nun bald die letzte Wehe geschafft haben. Eine wunderbare Karte, die mich positiv nach vorn blicken läßt. LG

  24. @ Erdrauch: Eine schöne Idee! Imbolc „geht es wieder los“ und das ist ebenfalls ein sehr schöner Termin, um Jahreskarten zu ziehen.

    Ja, nicht? Manchmal sind schöne Karten fast schwieriger oder überraschender, als wenn man etwas negatives bzw. ambivalentes zieht. Das erlebe ich auch oft in Beratungen, wenn jemand kurz vor einem positiven Umschwung steht, der sich im echten Leben noch versteckt, um dann mit einem Knalleffekt um die Ecke zu kommen. Manche denken dann: Sie will mir vermutlich nur Mut machen. Aber die Kärtchen wissen eben vieles schon vorher! 😉

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