Rituale in der Trauer

9.12.07 pyramide

Es gibt nach wie vor viele Rituale rund um die Trauer, eine Beerdigung ist ja nichts anderes, die Blumen auf dem Grab, die Grabkerzen, der Grabstein und vieles mehr. Früher natürlich noch mehr, meine Oma hat noch ein Jahr schwarz getragen, das war selbstverständlich. Und es war auch gut auf seine Weise. Die schwarze Kleidung war auch ein Ritual und kommunizierte ohne viele Worte: hier ist jemand in Trauer, sei behutsam.

Ein Ratsuchender erzählte mir einmal, dass mittlerweile nachgewiesen ist, dass man auch körperlich eine ganze Weile nach einem Trauerfall angreifbarer ist (also direkt das Immunsystem usw.).

Früher wünschte man sich in manchen Gegenden nach einer Beerdigung: Trag dein Leid mit Geduld. Ein weiser Wunsch.

Vor einer Beerdigung gibt es heutzutage viel zu organisieren, oft auch jede Menge Papierkram, der einen erstmal in Beschlag nimmt. Bei vielen kommt die Trauer erst danach so richtig, wenn Ruhe einkehrt. Und an diesem Punkt können Rituale sehr hilfreich sein, weil sie auch da tragen, wo man keine Worte hat.

Eine Kerze, eine Schale Wasser, ein Bild des Verstorbenen oder ein Engel sind ein schöner Anfang. Blumen und Muscheln ebenfalls. Muscheln werden in vielen Traditionen benutzt, um den Verstorbenen zu gedenken und sie haben wirklich etwas sehr berührendes.

Ich bin öfter auf Friedhöfen unterwegs, um Tiere zu fotografieren. Auf unserem Süd-Friedhof gibt es viele alte Gräber, teilweise mit riesigen Pyramiden, überlebensgroßen Statuen und säulengetragenen Bauten, die an die Kulissen vom „Herrn der Ringe“ erinnern. Die Gründerzeit-Elite von Leipzig hat es wirklich krachen lassen, was das betrifft, man sieht es oben auf dem Bild.

Aber was einen wirklich berührt sind keine Protzbauten, sondern der Bereich mit natürlich gehaltenen Gräbern unter Bäumen. Dort wehen bunte Bänder im Wind, es gibt Windspiele aus Muscheln und Hölzern, Steine werden in Kreise gelegt und vieles mehr. Im Grunde ist es eine Grab-Wiese, es gibt nicht diese abgeteilten Rechtecke, sondern jeder hat seinen Baum. Die besondere Atmosphäre dort ist für alle spürbar, viele sitzen auf den Bänken und lassen es auf sich wirken (weshalb ich dort auch nicht fotografiere).

Daher möchte ich auch keine Ritual-Rezepte schreiben: das Feste und Starre wird dem Fluss des Lebens nur selten gerecht. Steine, Bänder, Blumen, Kerzen, Wasserschalen, Muscheln und Windspiele sind schöne Ideen für einen Ort der Trauer zu Hause, an dem man sitzen, meditieren, weinen oder auch Dinge aussprechen kann.

Dort kann man Lichter entzünden, damit der Verstorbene gut auf die andere Seite kommt und geheilt wird, wenn es emotionale Wunden gab, wenn jemand zuletzt verwirrt oder entkräftet war. Kreuze (im Sinne der Verbindung zweier Ebenen), aber auch Spiralen und Kreise sind hilfreiche Symbole. Das findet man ansatzweise auch im Grabkranz noch wieder, den den Kreis des Lebens zeigt.

Manchmal hatte man nie so richtig Zeit zu trauern oder hat anfangs gar nicht gemerkt, wie tief es wirklich geht und die Gefühle kommen später. Es ist nie zu spät, natürlich kann man auch dann noch anfangen.

Das geht auch ganz klein, man muss nicht möglichst viel machen, um möglichst schnell wieder fit zu sein, um noch einmal den Spruch von oben zu zitieren: Trag dein Leid mit Geduld. Mit sanfter, mitfühlender Geduld – auch sich selbst gegenüber.

Bestimmt können wir auch noch das ein oder andere zusammentragen, egal ob groß oder klein: Welche Rituale haben euch geholfen? Welche (vermeintlichen) Kleinigkeiten im Alltag waren und sind wichtig?

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14 Gedanken zu „Rituale in der Trauer

  1. Meine Mutter ist im Mai gestorben und ich zünde jeden Tag für sie ein Teelicht an! Leider habe ich kein Grab an dem ich trauern kann, da sie eine Urnenbestattung unter dem grünen Rasen hatte. Und das auch sehr weit weg von dem Ort, an dem ich jetzt wohne.

  2. Liebe Claire, danke für deinen Beitrag. Ja, die Trauer frisst richtig spürbar jede Menge Kraft, und in den letzten Wochen hatte ich schon 3 unterschiedliche Infekte, man muss mich nur anhusten und in den nächsten Tagen habe ich Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und pünktlich am 3. Tag denselben Husten. Das hat mich sehr erschrocken und so bin ich erleichtert, obiges von Dir zu lesen.
    Was ich interessant finde, ist, dass ich das mit den Muscheln wohl instinktiv gespürt habe: als ich den Anruf bekam, dass mein Vater unerwartet im Sterben liegt und es um Stunden geht, (er befand sich zu dem Zeitpunkt im Urlaub im Ausland), habe ich was ich konnte in eine Tasche geschmissen und bin losgebrettert. Interessanterweise habe ich EINE Sache für ihn mitgenommen: eine sehr hübsche Muschel, die auf meinem Altar lag.
    Diese habe ich dann auch (mein Vater ist wenige Stunden nach meiner Ankunft verstorben) meinem Vater in den Sarg gelegt.
    Was mir geholfen hat, ist, dass ich am Strand Muscheln im Namen aller meiner Brüder und der Enkel gesammelt habe, die nicht da waren, und ich habe sie mit Bedacht ausgewählt, welche zu wem passt. Diese habe ich dann auch in den Sarg gelegt, das hat mir persönlich in dem Moment etwas geholfen. Wieso ich auf diese kuriose Idee kam, wusste ich nicht. Weißt Du denn, ob es eine Erklärung zu diesem „Tod und Muscheln“ Thema gibt? Zumindest dürfte es eine ähnliche Substanz sein wie unsere Knochen. (?)

    Leider ist nicht klar, ob die Muscheln im Sarg belassen wurden, und mich hat das emotional sehr beschäftigt und mitgenommen, mein Umfeld konnte es nicht verstehen. (wenn, dann wurden sie absichtlich entfernt). Ich bekam gesagt, es käme doch auf die Geste an, es wäre doch egal, ob die Muscheln noch dort sind, aber für mich war das anders, erklären kann ich es nicht, es ist für mich wirklich ein Unterschied, wenn ich wüßte, die Muscheln wären mit all meiner Liebe auch immer noch dort bei seinem Körper im Grab und würden sozusagen die Stellung halten, anstatt irgendwo im Müll gelandet zu sein.

    So, das ist sehr persönlich, wie ich es schreibe, aber ich denke, diese Rituale sind eben super individuell und ergeben sich aus dem Moment heraus. Daher habe ich es jetzt einfach so beschrieben, wie es mir erging 🙂 und würde mich freuen, auch von anderen zu lesen. lg Mari

  3. @Mari: Mensch, das war ja dann bei dir wirklich fast genau wie bei meiner Mutter. Furchtbar. Ich werde mir auch etwas mit einer Kerze und etwas Symbolhaftem überlegen, irgendetwas, was meine Mutter gut repräsentiert. Ich fände es wirklich sehr respektlos, wenn jemand die Muscheln aus dem Sarg deines Vaters entfernt hätte. Ich hoffe, sie wurden darin belassen. Alles Gute und viel Kraft!

  4. @ Mari: Muscheln sind uralte Symbole des Lebens und der Göttin, man hat sie schon in steinzeitlichen Gräbern gefunden. Auch in einigen afrikanischen und afroamerikanischen Kulturen spielen sie eine große Rolle und werden auf Gräber gelegt, das ist z.B. in den Südstaaten bis heute nicht selten und lässt sich kulturell noch bis nach Afrika zurückverfolgen.

    Dort glaubt man, dass die Seelen nach dem Tod über ein mythisches Wasser gehen (was wir in Europa eigentlich auch noch kennen, der Totenfluss Styx der alten Griechen ist ebenfalls so ein Gewässer), weshalb Wasser auch eine wichtige Rolle als Verbindungs-Element zwischen den Welten spielt.

    Im Grunde sollen die Muscheln als Zeichen der Göttin symbolisch eine gute „Geburt“ auf der anderen Ebene unterstützen. Wer hier bei uns stirbt – so der alte Glaube – wird dort neu geboren und die Muscheln sind ein symbolisches Tor, um das zu zeigen.

    *

    Ich finde es auch sehr schade wenn nicht ganz natürlich respektiert wird, wie man Trauer ausdrücken will. Leider ist das recht häufig, da gibt es Streit um die Musik bei der Beerdigung und alle möglichen anderen Details. Es mag eigenartig sein, aber oft sind es ja wirklich kleine Details, die am meisten bei einem hängenbleiben innerlich. Ich wünsche allen hier viel Kraft!

  5. Hallo an alle!
    Erstmal wünsche ich euch allen von Herzen viel Kraft und genügend ruhige Stunden um eure Verluste zu verarbeiten. Es hat mich sehr berührt eure Einträge zu lesen.
    @Mari: Ich denke die Muscheln wurden bei deinem Vater belassen. Es gibt keinen Grund, dass sie nicht mit beerdigt werden konnten, da es ja natürliche Materialien sind und daher in Deutschland mitgegeben werden dürfen. Anders wäre es mit Sachen nicht oder nur über Hunderte von Jahren verrotten, diese dürfen aus Umweltschutzgründen nicht mitgegeben werden.

    Das mit den Muscheln als Symbole der Trauer ist mir auch neu. Aber sehr interessant. In einem kleinen Waldstück in meinem Heimatdorf sind noch die Trümmer einer alten Kapelle und die Gräber der führeren Gutsherrn hier. Dort gehe ich gerne zum Meditieren und im allgemein erden hin, als ich neulich dort war, entdeckte ich in einem Mauerstein eine Muschel. Es ist nicht ganz zu ersehen, ob sie mit Absicht eingelassen wurde oder eher zufällig reinkam (wir sind hier direkt an der Ostsee, also wäre das auch gut möglich).

    Als meine Oma mütterlicher Seits starb, haben meine Mutter und ich alte Fotos rausgesucht und eine Fotoalbum ihrer Eltern zusammen gestellt. Angefangen von Bildern als Ömchen und Opa noch in der Heimat waren, zu Hochzeitsbilder bis hin zum Alter. Das half uns sehr. Ebenso bin ich viel raus zum Strand und in die Wälder gegangen. Bis heute fühle ich mich dort meinen Verstorbenen Großeltern und meiner Uroma näher als an ihren Gräbern.

    Liebe Grüße
    Catharina

  6. Liebe Claire!
    Die letzten Beiträge waren sehr schön und passen auch gut zur Stimmung im Herbst. Es zieht sich alles zurück und man besinnt sich auf anderes, als im lauten, grellen Sommer. Ich finde es ganz wichtig, wie eine Gesellschaft mit ihren Toten umgeht. Es gibt da ja die verschiedensten Trauerrituale. Wir haben uns im Sommerurlaub einen neu eröffneten „Friedwald“ hier in der Nähe von Leipzig angeschaut. Bei einer Führung durch den Förster bekam man erklärt, wie der Ablauf solch einer Bestattung ist und welche Möglichkeiten man hat, sich da selbst einzubringen. Wir sind darauf gekommen, weil Oma und Uroma der Meinung waren „auf die Wiese“. Das wollten wir aber nicht. Aber man muss den Wunsch respektieren. Jetzt haben wir eine Möglichkeit gefunden, die allen gerecht wird. Darüber sind wir sehr froh.
    Nur die Reaktion unseres Umfeldes, also Freunde oder Kollegen, denen wir davon erzählt haben, war merkwürdig. Das ging von erschreckt bis zu leicht entsetzt. Sie konnten nicht verstehen, dass wir uns schon zu Lebzeiten so dafür interessieren, wie man sich beerdigen lassen kann. Und das auch noch bei einer Führung! Man wechselte dann ganz schnell das Thema. Als wäre es etwas unnatürliches. Der Tod gehört doch zum Leben dazu. Und nur, weil man nicht darüber redet, kommt er doch irgendwann. Und es ist immer schlimm! Wir sind froh, dass wir in der Familie schon jetzt darüber können. Liebe Grüße Katrin

  7. Hallo liebe alle, danke für Eure lieben Rückmeldungen! Ja, Ann, es war wirklich sehr ähnlich, mein Vater war auch nicht ansprechbar weil er ins künstliche Koma gelegt worden war. Vor Ort war ich ganz geborgen, und konnte den Tod als etwas Positives erleben, es war wirklich erstaunlich. Ich hatte den Eindruck, da sind 100 Engel um mich rum und unterstützen mich, ich bin nicht von Natur aus so stark. Es gab auch sehr schöne spirituelle Momente, wo ich den Eindruck hatte, die Seele meines Vaters wahrzunehmen und dass er gut begleitet wird.

    Aber in den letzten Wochen brechen Flutwellen über mir zusammen, das ist aber ein anderes Thema.

    Danke für den Hinweis, dass es zumindest „legal“ ist mit den Muscheln. Ich war bereits auf das Beerdigungsinstitut zugegangen, konnte es aber nicht klären. Ich werde schauen, wie ich Ruhe damit finde, dauert bestimmt noch :-).

    Ich möchte noch ein anderes Ritual erzählen, dass mir von verschiedenen Leuten nahegelegt wurde. Ich war darüber sehr erstaunt: ich solle an einem Ort, wo ich mich ungestört / ungehört fühle, laut mit meinem Vater sprechen, das LAUT Ausgesprochene sei dabei wichtig. Und dabei solle ich absolut schonunglos sein, alles was wütend und traurig und verzweifelt macht rauslassen, und auch so laut schreien, wie ich könne. Das Problem des Stadtkind-Seins (Wohnung mit dünnen Wänden und jede Menge Spaziergänge alle paar Meter am Wochenende im Wald) solle ich mit einem dicken Kissen vor dem Mund oder, wenn ich im Wald sei, einem Schal vor den Mund, lösen. Wichtig sei, dass die Emotionen körperlich den Körper verlassen und ich nix runterschlucke,…

    Ich war erstaunt, mit welcher Vehemenz und Kompetenz mir das von Menschen aus der Sterbebegleitung geraten wurde, daher gebe ich es gerne hier weiter.. Freue mich auch auf weitere Vorschläge. Viele Grüße an alle, Mari

  8. Hallo Mari,
    erstmal finde ich schön, dass du den Sterbeprozess deines Vaters so „positiv“ erlebt hat. Das macht ja schon sehr viel Angst sowas mitzuerleben. Dabei muss ich sagen, dass ich nun ja schon insgesamt 13Jahre in der Pflege bin und einige Sterbebegleitungen gemacht habe und es immer sehr schöne friedliche Erfahrungen waren. Gerade wenn die Menschen noch reden konnten und erzählten was sie sahen und erlebten… ich finde da jetzt gar nicht so die Worte das zu beschreiben… Manchmal waren es letzte Worte die berührten oder überraschten, manchmal der Friede der danach im Haus eintrat und manchmal das spüren der Seele die noch dort ist.
    Naja, das jetzt so viel Trauer auf dich einstürzt mag auch damit zusammen hängen, das du jetzt überall siehst, wo er fehlt. Das ging mit mit meier Oma so. Es fehlten die Gespräche, sie war die einzige die nachvollziehen konnte, was ich als Anfänger in der Pflege durchmachte. Dann mussten wir uns so umstrukturieren, weil jetzt keiner mehr da war, der sich um meine andere Oma kümmerte, wenn wir arbeiten waren… Das war schon schwer. Aber mit Geduld wird es besser.
    Das empfolene Ritual hört sich doch sehr gut an. Auch wenn ich persönlich mit dem Rausschreien Probleme haben könnte.
    Eine Bewohnerin von mit verlor vor einem Jahr ihre Schwester. Das machte ihr sehr zu schaffen, weil diese im Ausland lebte und sie sich nicht mehr verabschieden konnte. Sie träumte oft von ihr. Dann schrieb sie eine Brief an die Schwester, den eine Kollegin dann vom Wind wegwehen ließ. Dieses tat ihr sehr gut und die träume hörten auf.
    Und zu den Muscheln: ich würde notfalls nochmal welche sammeln und diese dann am Grab platzieren, evtl sogar hinter dem Grabstein vergraben, so kann sie keiner wegnehmen. Ich kann gut verstehen dass dich das Thema beschäftigt. Ich währe da nicht anders.
    LG Catharina

  9. Liebe Claire,

    danke für diesen schönen Beitrag. Und da habe ich eine Frage zu:
    Wo kann ich mehr Informationen über die Traditionen finden, die sich mit Muscheln beschäftigen?
    Also deren rituelle Einbindung oder spirituelle Verwendung…
    Ich bin da sehr daran interessiert.
    Wäre toll, wenn Du da einen Tipp hast, oder noch etwas zu sagen könntest.

    Liebe Grüße,

    Amira

  10. Hallo Amira!

    Soweit es mir bekannt ist verwenden alle Traditionen Muscheln als Symbol für das Weibliche, das Element Wasser und die Göttin an sich. Ich kenne keine spezielle Quelle (wie ein Buch o.ä.), die sich nur damit befasst, aber in jeder Tradition, die ich bisher kennengelernt habe, werden Muscheln in Ritualen, als Schmuck, Amulette usw. verwendet.

  11. Liebe alle, die mir so lieb geschrieben haben: durch diese Posts hier habe ich nochmal die Kraft gefunden, ein zweites Mal zum Beerdigungsunternehmen zu fahren, und heute war die zuständige Mitarbeiterin da. Sie erzählte mir, sie hätten die Muscheln mit umgebettet, und sich erspart hätten, meine Stiefmutter nach ihrer Meinung dazu zu fragen. Wir waren uns einig, dass ein Anruf zu Schwierigkeiten geführt hätte, und ich bin heilfroh! Göttin sei Dank! :-). Euch allen liebe Grüße, Mari

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