Die Jahreskarten-Diskussion 2016

In diesem Jahr seid ihr herzlich eingeladen gerne auch über die Lenormandkarten zu diskutieren. Das wurde öfter mal von den Lenormand-Fans gefragt und natürlich kann man auch mit den Lenormandkarten Jahreskarten ziehen.

Ich habe wieder eine große Arkana aus dem Tarot für das kommende Jahr gezogen. Im letzten Jahr war es bei mir die Hohepriesterin. In diesem Jahr habe ich das »Vision Quest« Tarot verwendet, das bei einigen Karten andere Begriffe und Symbole hat, grundsätzlich aber wie ein gewohntes Tarot aufgebaut ist.

 * * *

Noch kurz dazu: ich bin Jahre um dieses Deck herumgeschlichen, die Idee fand ich wirklich gut, aber die Farben… . Ein bißchen sehr grell. Aber wie das immer so ist, zum Schluss siegt die Neugier und siehe da: das Deck an sich ist überhaupt nicht so knallig wie das Bild auf der Packung oder die Abbildungen im Web.

Warum auch immer sie auf der Verpackung die Farben so hochgezurrt haben, die Karten selbst haben – für meinen Geschmack – einen sehr schönen Mix aus lebendigen Farben und sanften Tönen.

Kleiner Nachtrag: hier ein direkter Vergleich zwischen den Farben der Karten und den Farben auf der Packung. Das Bild ist bei normalem Tageslicht aufgenommen, da erkennt man den Unterschied ziemlich gut:

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Die Karten sind das Eine, das Begleitbuch ist das Andere und allein dafür würde es sich lohnen, das Deck zu kaufen. Die Beschreibungen der Karten sind sehr feinfühlig, sehr „zwischen den Zeilen“ und doch auf den Punkt.

Zum Schluss muss es natürlich immer für einen selbst passen. Auch ich habe so manche schweigsame Schöne im Schrank: Decks, die optisch wunderbar aussehen, aber beim Kartenlegen einfach nicht zünden. Nicht jedes Deck spricht zu jedem und manchmal sind „robuste“ Klassiker wie Rider-Waite in der Praxis um Längen besser, als optisch bedeutend hübschere Künstler-Ausgaben.

* * *

Doch zurück zu den Jahreskarten an sich. Ich zog den spirituellen Krieger (im Rider-Waite und verwandten Systemen entspricht das dem Wagen).

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© Kartenabbildung mit freundlicher Genehmigung
der Königsfurt-Urania Verlag GmbH.

.. und meine erste Reaktion war: Nein, jetzt ist aber mal genug gekämpft. (Nur weil man schon lange Karten legt, heißt das noch lange nicht, dass man sich im ersten Moment immer über das Ergebnis freut. Da geht´s mir genau wie meinen Kundinnen und Kunden und ich kann 1:1 nachfühlen, dass man manches erstmal setzen lassen muss.)

Zum Glück wurde die innere Stimme gleich munter und warf ein: Schau genauer hin, es heißt spiritueller Krieger, das geht gar nicht um das äußere Leben.

Vieles an dieser Karte ähnelt dem klassischen Wagen aus älteren Decks: eine gewisse Energie des Aufbruchs, man prescht voran. Hier im »Vision Quest« wird diese Weiterentwicklung aber vor allem innerlich gedeutet, als Suche (und finden), als einen Sieg, der daraus erwächst, dass man mehr Verständnis erwirbt und immer mehr zu sich selbst findet. Eine Art „innerer Wagen“, wenn man beim Vergleich mit traditionellen Decks bleiben will.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, was ihr gezogen habt, welche Ideen und Impulse ihr dabei hattet und falls jemand Fragen zu seiner Jahreskarte hat, kann er sie natürlich gerne stellen. Für die Diskussion gilt wie immer: Erfahrungen teilen ist bereichernd, Rat/Schläge lassen wir außen vor (ihr wisst schon, was ich meine).

 

…und gerade sehe ich, dass ich mich bei der Jahreskarten-Diskussion 2014 über den 150. Follower im Blog gefreut habe. Mittlerweile sind es 1.253, wir werden immer mehr. 😉

 

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23 Gedanken zu „Die Jahreskarten-Diskussion 2016

  1. Ich habe dieses Mal den Vermummten aus dem Wildwood Tarot gezogen, welcher dem Eremiten aus dem RaiderWaite entspricht. Es wundert mich ehrlich gesagt etwas, denn Rückzug und Innenschau ist dieses Jahr rein gar nicht geplant. Von daher denke ich eher, dass die Bedeutung in Richtung „inneres Licht“ strahlen lassen gehen könnte. Evt. ist es auch eine Aufforderung, für andere eine angenehme und sichere Umgebung zu schaffen, denn das strahlt die Darstellung der Karte auch noch aus. Zusätzlich ziehe ich immer auch eine Karte aus den kleinen Arkana, um eine Energie des mehr alltäglichen einzufangen und da kam die 9 der Bögen, welche der 9 der Stäbe entspricht. Die Kombi sieht mir ein bisschen nach dem verwundeten Heiler aus…

  2. Hallo Claire und BlogleserInnen, ein gutes Neues Jahr euch allen !

    ich finde die Karte sehr schön gestaltet. Bei Amazon hab ich mir mal das Deck angeschaut – und find die Farben zu knallig. Mit deinem Foto allerdings echt gelungen :D.

    Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Karten legen nachdem ich per Zufall letztes Jahr über alte Sailor-Moon-Fan-Artikel dazu gekommen bin. Später hab ich mich ein wenig umgeschaut und mich für das Wildwood-Tarot entschieden, weil ich die Idee der Waldwildnis als der letzte Ort, an dem die alten Mysterien überlebt und an dem wir unseren Ursprung haben, irgendwie reizend finde. Als Kind hab ich immer gern in den Wäldern in meiner Umgebung gespielt. Ich fühl mich dem Tarot irgendwie verbunden und möchte mich aber „langsam“ rantasten. Für mich ist es das erste Mal, dass ich eine Jahreskarte ziehe.
    Als Karte hab ich „Die Sonne“ gezogen. Ich freue mich sehr drüber, da sie für mich zusätzliche Wärme und Energie bedeutet. Mein letztes Jahr war sehr kräftezehrend und anstrengend. „Die Sonne“ heißt für mich aber auch, dass ich mit meinen Fähigkeiten wachsen und Neues entdecken kann. Ich freue mich auf das neue Jahr 2016.

    Viele Grüße,
    Ann-Christin

  3. Liebe claire,
    Erstmal wünsche ich dir ein schönes neues Jahr. Meine karte in diesem Jahr ist das Gericht. Letztes Jahr war es der Tod, was gut gepasst hat, da es mehrere Abschiede und Veränderungen gab. Zum Jahresende hab ich sogar noch den job, die Wohnung und die Stadt gewechselt und bin endlich von Hamburg zurück nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Das Gericht zeigt nun einen neuen Lebensabschnitt an, nachdem ich vieles hinter mir gelassen habe.
    Ich denke dieses Jahr ist es weiterhin wichtig auf die innere stimme (den ruf) zu hören, und einem weg zu folgen.

  4. Ein frohes neues Jahr wünsch ich! Mit dem Vision Quest Tarot liebäugele ich auch schon seitdem mir letztes Jahr Sabrina hier auf Deiner Seite davon erzählt hat. Ich hatte für 2015 ja den Tod gezogen und diese Karte heißt dort Transformation und das Bild dazu hat mich echt sehr angesprochen. Nachdem 2015 dann tatsächlich eine Transformation für mich war, habe ich nun für 2016 den Stern gezogen, über den ich mich sehr gefreut hab. Genau das brauche ich jetzt: Hoffnung. Und es heißt, dass mein Jahr unter einem guten Stern steht.
    Dieses Jahr war ich dann auch mal neugierig auf eine Lenormand Jahreskarte und habe die Mäuse bekommen. Hmmm. Bei den normalen Legungen sind die ja nicht besonders positiv in der Regel, allerdings tue ich mich etwas schwer, sie als Jahreskarte zu deuten . Könnte das heißen, dass 2016 alles etwas länger dauert, als mir lieb ist? Und somit Geduld angesagt ist? Das würde zumindest momentan sehr passen bei mir. Aus einem anderen Buch habe ich die Info, dass sie u.a. dem Eremit im Tarot entspricht. Selbstfindung und zu sich stehen würde ich dann daraus lesen? Die Mäuse stehen wohl auch dafür, dass man Demut und Dankbarkeit lernt, sich mit einem einfachen/entbehrungsreichen Leben arrangiert und zufrieden ist, mit dem was man hat. Dass man die schönen Dinge im Leben sieht, auch wenn sie noch so klein sind.
    Ich habe mir das mit den 2 Karten dieses Jahr so überlegt, dass die Tarotkarte eine Aussicht auf das Kommende ist und die Lenormandkarte eher eine Art Aufgabe. Wie macht ihr das?
    Viele liebe Grüße , Katrin

  5. Ich habe im Beitrag noch ein Bild eingefügt, bei dem man den Unterschied zwischen Verpackung und tatsächlicher Karte gut sieht. Für mich ist das ein ganz klarer Fall von: weniger ist mehr… 😉

    @ Katrin: Das würde ich ganz ähnlich machen. Die Lenormandkarten sind praktisch veranlagt, da sind konkrete Aufgaben naheliegender als bei den Tarotkarten, die bei den Jahreskarten eher einem Bericht über die Großwetterlage ähneln.

    Die Mäuse haben aber auch ihre Schokoladenseiten. Ich habe in der Praxis schon oft erlebt, dass sie die Karte waren, die Belastungen und Druck reduziert hat. Seitdem betrachte ich sie liebevoll als die kleinen Underdogs. Sie können in beide Richtungen wirken, mal kleine Kämpfer, mal kleine Ganoven, die einem etwas wegknabbern oder madig machen.

    Auch wenn die „offizielle“ Deutung sie nicht als positive Karten einschätzt, haben sie manchmal diese Facette von: Lass uns mal machen, wir knabbern dir das kleiner. Wenn man gerade einen großen Happen im Leben vor sich hat, machen sie ihn mundgerecht, wenn man es bildlich sagen will.

    Manchmal – und da kommt man dem Eremit sehr nahe – sagen sie auch: Eines nach dem anderen. Beiß dich durch, aber wähle die einzelnen Happen nicht zu groß.

  6. Ein gesundes neues Jahr wünsche ich.Wäre gar nicht auf die Idee gekommen eine Jahreskarte zu ziehen,ich liebe ja die Lenormandkarten wie das so ist habe ich mir als erstes Deck ein Künstlerdeck gekauft hat mich einfach angesprochen.Später ein „Arbeitsdeck“ auf die Karten habe ich meine Bemerkungen zur Bedeutung geschrieben ,macht es für mich als Anfänger leichter.
    Meine Jahreskarte ist der Bär -Schutz und Stärke-das lässt mich positiv in die vielen Herausforderungen in 2016 gehen
    Liebe Grüsse Jana

  7. Liebe Claire!
    Meine Jahreskarte 2015 war „Der Gahängte“. Nachdem ich mich sehr schwer mit ihm getan habe, Du mir aber ein paar Tips zu seinen positiven Seiten (Initiation, Wandlung zum besseren…) gegeben hast, dann doch versucht mich mit ihm anzufreunden. Er hat mich wirklich durch das ganze Jahr begleitet. Die Auswirkungen beruflicher Veränderungen von Ende 2014 zogen sich durch das ganze Jahr 2015. Es war also wirklich die passende Karte.
    Da ich mich noch nicht so lange mit dem Tarot (habe das Rider-Waite) beschäftige, kann ich momentan mit den großen Arkana mehr anfangen. Dass ich letztes Jahr solch eine Karte gezogen habe, war Zufall, da ich aus dem ganzen Deck gezogen habe. Nun habe ich überlegt, ob ich wieder aus dem ganzen Deck oder nur aus den großen Arkana ziehe.
    Mein Gefühl sagte, dass ich aus dem ganzen Deck ziehen sollte, denn ich lege ja auch mit dem ganzen. Und wenn die Karten der Meinung sind, werden sie mir schon die passende Karte zeigen.
    Für dieses Jahr war es eine Karte der kleinen Arkana, die „4 der Stäbe“.
    Habe sie für mich so gedeutet, dass etwas ruhiger und entspannter wird.
    Wollte Dich aber trotzdem mal fragen, wie Du das siehst: Jahreskarte aus dem ganzen Deck oder nur aus den großen Arkana?
    Viele Grüße Katrin

  8. Alles Gute für 2016 wünsche ich Euch!
    Bei mir ist es dieses Jahr die Hohenpriesterin geworden, aus dem Wild Unknown Tarot Deck. Das passt gut zu meinem aktuellen Bedürfnis nach viel Zeit für mich, und dem Wunsch wieder mehr mit meiner Spiritualität zu arbeiten (und endlich wieder in den Hexenkurs einsteigen!).
    Dazu habe ich mir noch eine Jahresbegleitung aus Luisa Francias Göttinen-Spiel gezogen, es sind die Engel. Und die Sonnenblume als Pflanzenhelfer. Da scheint sich ein ruhiges, helles Jahr anzudeuten, mit viel innerer „Arbeit“!

  9. @ Katrin: Es gibt da keine festen Regeln, zum Schluss gibt es immer nur einen selbst, die Karten und das, was sie sagen. Man kann also auch mit dem gesamten Deck arbeiten.

    Zumal die kleinen Arkana auch in den großen „wohnen“. Die 4en sind mit dem Jupiter verbunden und der wiederum mit dem Schicksalsrad, das ist dann sozusagen der große Bruder der 4en – wenn man es im klassisch-magischen System betrachtet. Das muss man aber nicht.

    Man hat wirklich viele Spielräume bei den Karten und sollte sie ruhig nutzen. Wer sie zu sehr nach festen Vorgaben betrachtet, verpasst oft die schönsten intuitiven Momente.

  10. Hallo zusammen, 🙂

    Habe dieses Jahr die mässigkeit als Jahreskarte 2016 gezogen.
    Hoffe das es gut wird das Jahr.

    Liebe Grüße Thomas 🙂

  11. Hallo an alle! Ich hoffe alle haben den Jahreswechsel nach ihren Vorstellungen verbracht. Mein Silvester stand dieses (letztes) Jahr unter einem spirituellen Stern, ich kann nicht genau sagen warum. Es sollte einfach so sein und es war eines der harmonischsten Silvester seit langem muss ich sagen. Beim traditionellen Bleigießen ist bei mir ein Vogel und ein Delphin rausgekommen.

    Ich finde das Vision Quest Deck ehrlich gesagt sehr ansprechend und hab es mir auch gleich bestellt. Kann aber auch sein, weil mich alles indianisch/schamanische sehr anspricht. Mal schaun, wie die Karten in natura aussehen, aber ich mag eigentlich starke Farben. Es ist schon ein bißchen bunt, das stimmt, aber bei dem Grau da draußen kann ich da total drauf.

    . Ich habe manchmal das Gefühl, die Lenormandkarten können mir nicht so „langfristige“ Aussagen machen. Irre ich mich da Claire? Ich nehme sie meistens für aktuelle Sachen (nicht länger als 3 Monate entfernt)

    Dann würde ich gerne mal in die Runde fragen, was ihr so von den Orakel Lenormanddecks haltet .Was mich dabei total irritiert ist, dass den Karten nochmals andere Bedeutungen zugeteilt werden. Also nicht komplett andere, aber auf jeden Fall irgendwie anders als bei den traditionellen Lenormandkarten. Das verwirrt mich alles und am Ende versteh ich nur noch Bahnhof. Viele Bedeutungen bedeutet auch große Verwirrung. Und dann gibt es auch noch 2 männliche und 2 weibliche Karten! Bißchen schwierige Kiste…..

  12. Hallo liebe Claire und liebe Diskussionsteilnehmer/innen,
    Euch allen kein frohes, lichtes und gesundes neues Jahr!
    Meine Jahreskarte aus dem „Rider Waite“ ist der „Teufel“. Huch! Ich habe erstmal ganz schön damit zu tun gehabt, das zu verdauen. Letztes Jahr hatte ich den „Eremiten“, der im Nachhinein insofern für mich passt, als ich mir darüber klar geworden bin, was ich nun wirklich will, vor allem beruflich. Und ich denke, hier kann ich mit dem „Teufel“ gut anknüpfen: Ich möchte mich gern, zunächst nebenberuflich, als Beraterin und Heilerin selbstständig machen. Und ich habe (längst) für mich erkannt, dass ich dazu noch ein wenig Vorarbeit leisten muss. Es ist ja leider nicht so, dass ich, nur weil ich mich kopfmäßig darum bemühe, mich dafür entscheide und mir auch so manches schönrede, schon längst all‘ meine dunklen, meine Schattenanteile akzeptiert und integriert hätte. Ich merke bei etlichen Gelegenheiten, dass ich eben nicht frei von Neid, Eifersucht, Groll und auch Minderwertigkeitsgefühlen, Abhängigkeit vom Wohlwollen Anderer oder Wut und Ablehnung bin, nur weil ich selbst mich gern als spirituellen Gutmenschen sehen möchte, weil ich meine, dass das ja schließlich so sein muss. So werde ich also sicher noch manche Gelegenheit bekommen zu lernen, diese unliebsamen Teile meiner selbst anzusehen und, wenn’s plangemäß verläuft ;-), endlich zu akzeptieren. Dann kann als nächstes (folgerichtig im Rider-Waite-Tarot) auch gern der „Turm“ kommen, der mich zum Durchbruch in die Freiheit führt.
    Alles Liebe
    Nina

  13. Mensch, ich muß offen sagen dass ich selbst den klassischen Wagen als eine sehr positive Jahreskarte empfunden hätte, offen gesagt. Da gibt es ganz andere Karten, die mir Schrecken einjagen 😀
    Aber erstmal wünsche ich Dir ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr!

  14. Oh je – was für ein Patzer! In meinem Kommentar sollte es natürlich heißen: „Euch allen EIN frohes, lichtes und gesundes neues Jahr!“ Da steckte mein „Teufel“ wohl im Detail. Liebe Grüße Nina

  15. Liebe Claire, ganz lieben Dank für Dein Feedback! Dann freunde ich mich doch mal mit den Mäusen an und lasse sie meine Happen kleiner knabbern… das nehme ich mir lustigerweise sowieso immer wieder vor – vergesse es aber einfach all zu oft. Wow, der Farbunterschied bei den Vision Quest Karten ist ja beachtlich, danke für das Einstellen des Fotos… so kommt das Deck direkt auf meinen Wunschzettel zum Geburtstag 🙂
    Liebe Nina,
    ich musste so lachen, als ich das gelesen habe, vor allem in Bezug auf den Teufel 😉 Wollte aber keinen oberlehrerhaften Kommentar dazu posten und hab’s mal so stehen lassen … hihi. Den Teufel muss man wahrscheinlich eh am besten mit Humor nehmen 😀
    Liebe Grüße, Katrin

  16. Das sprichwörtliche Fehlerteufelchen… 😉

    @Bettina: Bei den Lenormandkarten kommt es darauf an, wie man selbst gepolt ist. Da entscheidet die persönliche Erfahrung. Ich kenne Leute, die damit lange Zeiträume abdecken können und andere, für die es das Deck für die kleinen Fragen des Alltags ist. Das ist sehr verschieden, je nachdem, wie die Karten bei einem zünden (und beides hat seine Vorteile).

    Die Orakel Lenormanddecks habe ich bisher nur am Rande wahrgenommen. Ich bin da eher konservativ, es gibt im Englischen ein schönes Sprichwort: Don´t fix it, if it ain´t broken. Also zu deutsch: Repariere nichts, was nicht kaputt ist.

    Ich sehe es so: alles, was entsteht, hat einen Geist des Anfangs. So auch die Lenormandkarten, die waren ja auch mal ganz neu. Vielleicht ist es auch der Zeit-Geist, der die Dinge hervorbringt, das lässt sich schwer in Worte fassen, aber es schimmert sicher durch, was ich meine.

    Dieser Anfangs-Energie ist ist frisch und neu – so sollte es einfach sein. Wenn dann aber im Nachhinein rumgebessert wird, ist es nicht mehr der ursprüngliche Spirit, der dahinter steht. Das ist jetzt sehr energetisch ausgedrückt, aber man merkt das auch ganz praktisch: es fühlt sich irgendwie „zu gewollt“ an.

    So geht es mir mit Erweiterungen guter Decks. Beim Tarot gab´s ja auch Versuche in der Richtung, z.B. die Erweiterung der Hofkarten von Renate Anraths. Übrigens ist ihr Buch zum Tarot wunderbar zu lesen, darauf lasse ich nichts kommen. 😉 Aber dieser Erweiterung… (aber das würde jetzt zu weit in die Details führen).

    Sie sind nun auch kein Drama und manche lieben Erweiterungen, ich will da bestimmt niemandem reinreden. Für mich persönlich sind sie zu weit von der ursprünglichen Quelle entfernt. Sollte ich einmal über Erweiterungen stolpern, die ich sinnvoll und hilfreich finde, würde ich sie auf jeden Fall probieren, man muss ja keine Scheuklappen haben. Aber bisher haben alle Neuerungen, die mir untergekommen sind, nur meine Überzeugung bestätigt, dass es die Dinge verschlimmbessert.

  17. Danke für dein Feedback Claire. Über so einen gewissen Zeitraum legt man sich ja das eine oder andere Kartendeck zu. Meistens spricht einen ja zuerst das Visuelle an. Ich habe jedoch auch feststellen müssen, dass ich doch am liebsten zu den traditionelle Decks greife. Wahrscheinlich deswegen, weil ich das Gefühl habe da irgendwie klarere Aussagen zu bekommen. Keine Ahnung.

    Das Vision Quest ist jetzt angekommen und es gefällt mir sehr gut. Auch die Erklärungen in dem Buch. Bin sofort „warm“ damit geworden.

    Trotzdem bewahre ich alle Karten zusammen auf 🙂 Irgendwie find ich es fies, wenn manche einsam und alleine im Schrank liegen müssen. Auch wenn man seine Favoriten hat.

    Viele Grüße
    Bettina

  18. Noch ein kleiner Nachtrag:

    Diese Jahresvorschau in Form von einer Karte oder einer Legung ist nicht so meins. Ich mache das nicht und habe auch nicht das Verlangen danach. Wieso wollen die Menschen immer so weitreichende Informationen haben? Selbst, wenn es nur tendenziell ist und es letzten Endes immer an einem selbst liegt was man daraus macht.

    Bei anstehenden Fragen wie Job oder Liebe bin ich die Letzte, die das nicht verstehen könnte! Natürlich auch bei allen anderen Fragen, die einem auf dem Herzen liegen. Das ist gar keine Frage. Trotzdem würde ich dem Leben gerne unvoreingenommen die Möglichkeit geben sich entwickeln zu können. Auch wenn ich jetzt viele (wahrscheinlich) entrüstete Beiträge ernte.

    Was ich sagen will ist, Situationen oder Momente zu beleuchten, dafür finde ich die Karten ganz , wunderbar und ich praktiziere das, oder frage bei der Person meines Vertrauens nach die ich für vertrauenswürdig und kompetent halte 😉 , aber Prognosen oder eine Prognose für ein ganzes Jahr?

    Ich hoffe, ich habe niemand verärgert. Das lag nicht in meiner Absicht. Es ist lediglich meine Sicht der Dinge.

  19. @ Bettina: Hier darf jeder seine Ansichten haben, so lange sich niemand an die Gurgel geht. 😉 Dem Leben völlig frisch und frei entgegen zu gehen hat genauso seinen Wert, wie ein paar Informationen über die anstehende „Großwetterlage“ eines Jahres einzuholen.

    Und wie so oft gibt es zwei Seiten der Medaille. Manche fragen den Karten Löcher in den Bauch und vergessen darüber eine zeitlang das Leben. Anderen würde es helfen mit den Karten mal alles zusammenzubekommen und sich einen Überblick zu verschaffen. Nicht immer nur allein kämpfen zu müssen, sondern sich ein Bild der Lage (im wahrsten Sinne über die Bilder der Karten) zu machen.

    Im praktischen Leben hat das nach meinen Erfahrungen viel mit Ressourcen zu tun. Wer ziemlich eingespannt ist, muss sich seine Kräfte einteilen und kann es sich nicht leisten, auf´s falsche Pferd zu setzen. Oder man will generell seine Energie zielgerichtet einsetzen. Dann sind Vorab-Informationen wertvoll und schonen die eigenen Kräfte. Wird es später ruhiger, kann man wieder nach dem Motto „go with the flow“ leben.

    Wobei nicht alle Leute, die die Karten befragen am Limit sind und auf der anderen Seite auch Menschen mit sehr entspanntem Leben gerne mal schauen, was sich zeigt. Man kann daraus also keine feste Regel machen. Es sind einfach unterschiedliche Bedürfnisse.

  20. Hallo zusammen, ich habe erst letzten Mai mit dem Kartenlegen begonnen und habe noch viel zu lernen. Daher war es auch das erste Mal, dass ich eine Jahreskarte gezogen habe. Bei mir kam der Herrscher (Rider Waite Tarot). Anfangs habe ich mich etwas erschrocken, denn der wirkt so starr und streng. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich mich mit ihm angefreundet und er passt bisher ganz gut: Wir verkaufen unser Haus und suchen uns eine neue Bleibe. Bereits in der ersten Woche dieses Jahres bekamen wir die Zusage von Interessenten für unser Haus, es ist also bereits verkauft, obwohl es nie ausgeschrieben war. Nun sind wir auf der Suche nach unserer neuen Bleibe, und es ist eine Herausforderung – da kann der Herrscher manchmal ein echter Trost sein! Auch für meine Ehe, die Familie, für meinen Job und meine Spiritualität deute ich ihn sehr positiv, es scheint ein solides Jahr zu werden, in dem sich vieles festigen wird, auch wenn bei uns im Moment totaler Umbruch angesagt ist. Da sich die Ereignisse in meinem Leben momentan überstürzen und es sehr hektisch zu und her geht (so in etwa die Energie der 8 der Stäbe), schaue ich immer wieder gerne auf den Herrscher mit seinem soliden Thron, die Karte gibt mir Zuversicht.

  21. Hallo liebe Claire,
    ich melde mich nach – monaten oder gar jahren?!? – mal wieder, ich hab die Richtung gewechselt im Leben, bin aber wieder in der Spur. Wir hatten früher das ein oder andere Mal „kommentiert“.

    Ich habe jetzt bewusst NICHTS gelesen was vorher kommentiert wurde, um mich selbst nicht zu beeinflussen, und ich finde den spirituellen Wagen – wenn ich ihn mal so bezeichnen darf – einfach klasse.

    Der spirituelle Krieger gibt Dir Zeit und Raum die Du brauchst!
    Du entscheidest selbst wenn es weitergeht – Du weisst, dass Du voranschreiten kannst.
    Ich höre auch den Vogel schreien – wunderschön!

    Sei ganz lieb gegrüsst Claire, aus dem Rheinland nämlich von
    Beltane.

  22. Ich hatte eine tolle „Erfahrung“ bzw. es hat mich so weitergebracht, nach vielen Jahren Raider Waite und im Anschluss Crowley Tarot das „Tarot der weisen Frauen“ zu haben. Die Karten sind auch ganz wunderbar und der „Wagen“ auch so ganz anders irgendwie, aber dann doch nicht. Vieles ist immer anders, zeigt einem neue Impulse und Richtungen, ich glaub man brauch einfach viele Karten 😉
    Allein um zu vergleichen was man empfindet!
    (Bisschen – Nichts – keine Ahnung – AHA!!!!)
    Herzgruss

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