Endspurt!

Erst einmal ein frohes Lammas an alle! Ich werde es kommendes Wochenende feiern, hier steppt diese Woche noch der Bär. Denn bis zum „Betriebsende“ ist noch ein bißchen Zeit, um genau zu sein: diese Woche. Die kommenden zwei Wochen bis zum 22. August bin ich dann in der Sommerpause und beim Kartenlegen war schon ein Weilchen alles ausgebucht.

Bei den Kursen sind Neuanmeldungen wacklig, das kann noch klappen, ich kann es aber nicht garantieren. Wer schon dabei ist und noch fix die ein oder andere Lektion nehmen will: besser heute oder morgen, das kann sonst echt knapp werden. Wie immer: bitte direkt bei claire@hexe-claire.de melden.

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Das muss ich mittlerweile oft dazu sagen, denn ich lese nicht jeden Tag in sozialen Netzwerken. Dazu habe ich nicht die Zeit und einen anderen Fokus.

Als Autorin muss man lange Aufmerksamkeits-Spannen kultivieren, wo man nur kann. Ich habe festgestellt, dass ich nur schreiben kann, wenn ich nicht ständig irgendwo rumzappe. Ich mache kein Multitasking (man ist schneller ohne) und habe mir „nur mal schnell gucken“ fast völlig abgewöhnt.

Der Flugmodus ist mein bester Freund, in kurzen Pause geht kein zwanghafter Blick aufs Display. Ich langweile mich lieber, denn Langeweile lässt neue Ideen aufsteigen, wie Gedanken-Blasen, die nur hochkommen können, wenn der See still ist.

Wenn du kreativ sein willst, lies kein Kreativ-Magazin, sondern langweile dich! Kein Scherz, anfangs ist es noch ein bißchen nervig, man langweilt sich eben wirklich. Aber plötzlich hebt sich der Vorhang und Ideen (nicht selten x mal übersehene) fragen mit sanfter Stimme, ob man sie nicht langsam mal umsetzen möchte.

Ähnliches hatte ich auch im Newsletter erwähnt, denn es gibt öfter mal Zuschriften nach dem Motto „du als Youtuberin“ oder „du als Bloggerin“.

Aber das bin ich nicht, ich bin Hexe und die Ratsuchenden kommen immer zuerst. Youtuber sind Leute, die in perfekt ausgeleuchteten Studios sitzen, die wie ihr privates Wohnzimmer aussehen sollen und deren Manager viel Geld damit verdienen. (Ist doch so… 😉 )

Das ist nicht meine Welt. Ich schreibe gerne, ich mache auch gerne Clips für Youtube oder lade einen Schnappschuss bei Instagram hoch. Soziale Netzwerke machen Spaß, das sehe ich nicht verbissen. Aber es ist eben nicht der wesentliche Teil meiner Arbeit, der passiert ganz diskret und ohne großes Aufsehen.

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So, aber nochmal zurück zum Text: wir hatten kürzlich den „Eure Wünsche“-Beitrag hier im Blog und ich habe bereits alles zusammengetragen, die Veröffentlichung der Ergebnisse kommt demnächst.

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5 Gedanken zu „Endspurt!

  1. Hallo Claire,
    da hast Du mir mal wieder aus der Seele gesprochen. Der Flugmodus ist übrigens auch mein bester Freund und dass Multi-Tasking nicht schneller ist – im Gegenteil – ist auch meine tägliche Erfahrung im Büro… Allerdings fehlt mir häufig die Disziplin, lange Aufmerksamkeitsspannen zu kultivieren. Wie hast Du das hinbekommen?
    Dir auch ein wunderschönes Lammas sobald Du es feierst.
    LG
    Saxia

  2. Hallo Saxia,

    ich habe alles mögliche gelesen zur Entschleunigung. Man will ja nicht raus aus allem, im Gegenteil, die heutigen Möglichkeiten sind wunderbar. Nur ist es eben zu viel, die Dosis macht das Gift.

    Was sich für mich bewährt hat, ist: ähnliche Aufgaben zusammengesellen und nicht mittendrin völlig andere Dinge machen.

    Nichts kleineres anfangen, das man nicht beendet (also z.B. schnell noch die Mails öffnen vor der Mittagspause und zwei, drei Mails beantworten). Lieber in „natürlichen“ Abbschnitten denken: jetzt bringe ich dies zu Ende, danach fange ich etwas anders an.

    Einen Notizzettel neben sich legen, auf den man spontane Ideen schreibt, damit sie nicht vergessen werden – und man nicht sofort damit loslegt und sich aus der aktuellen Aufgabe rausbringt (banal, aber einer der besten Tipps in der Praxis).

    Und ganz wichtig: Pausen machen. Das war für mich am schwierigsten, bis ich entdeckt habe, dass man sie sowieso macht. Man nimmt sie sich unbewusst automatisch und macht dann Dinge, die häufig noch mehr Gedanken produzieren (aufs Handy gucken, News lesen usw.). Also lieber bewusst eine Pause machen und den Kopf auslüften lassen.

    Die Zeit der Pausen hat mir nie gefehlt, weil man hinterher ganz anders an die Aufgaben rangeht. Bis ich das wirklich verinnerlicht hatte, hat es aber ganz schön gedauert. Man liest es zwar, glaubt unterschwellig aber trotzdem weiterhin, dass man schneller ist, wenn man alles am Stück durchzieht. Das muss man wirklich ausprobieren und dann staunt man nicht schlecht. 😉

    Liebe Grüße, Claire

  3. Der Flugmodus ist für mich auch die Entdeckung des Jahres 😉 Die sozialen Netzwerke, mmhh, da bin ich noch nicht so diszipliniert, arbeite aber an mir. Was ich (leider) festgestellt habe, ist dass sie einen sehr beeinflussen und das meist negativ. Man erfährt sehr oft Dinge, die man lieber gar nicht erfahren hätte. Ein bewusster Umgang damit und notfalls auch mal eine Portion gesunder Egoismus scheinen für mich die Lösung zu sein.
    Jedenfalls wünsche ich dir erholsame Tage und einen wirklich tollen Sommerurlaub!

  4. @ Claudia: Ich hatte das große Glück, dass Facebook bei mir nicht zündet, das ist so unübersichtlich. Ich bin schon froh, wenn ich meinen eigenen Account geregelt bekomme und der ist mehr als schwarzes Brett gedacht, aufgrund mangelnder Sachkunde seiner Besitzerin. *hihi* Twitter ging ebenfalls spurlos an mir vorbei.

    Aber wenn es um Instagram geht, dann muss ich mich ganz schön zügeln. Ich könnte dort vermutlich Tage verbringen, all die Bilder und die Geschichten dahinter. Egal wofür man sich interessiert, man findet inspirierende Bilder, neue Anregungen und tolle Leute, die teilen, was sie mögen.

    Sogar für seltene Interessen, ich male zum Beispiel gerne Pflanzen und dann guckt man unter #botanicalart und schon fühlt man sich nicht mehr ganz so allein mit einem Hobby, das hierzulande meist verächtlich als „Blumenmalen“ abgekanzelt wird. 😉

    Liebe Grüße!

  5. Danke @Claire! Das mit dem Notizzettel ist wirklich gut – ich habe seit Jahren immer einen neben dem Bett. Und so schlafe ich wie ein Baby ;). Aber bislang habe ich morgens immer sofort den Flugmodus ausgeschaltet, nach dem Wetter geschaut und dann gleich alle anderen Neuigkeiten mit. Nach der Unterhaltung hier habe ich diese Praxis bei mir abgeschafft! Handy und Tablet werden erst nach dem Frühstück eingeschaltet!!! Ich fühle mich wie ein neuer Mensch! Oh ja, Facebook… Habe es lange umgehen können, nun brauche ich es für meinen neuen selbstständigen Nebenjob in Sachen ätherische Öle… Aber wenn man weiß, was man will, kann man die „Nebengeräusche“ dort ganz gut ausschalten. Und ja – Instagram ist toll und ich liebe Deine Bilder dort :). Schönen Urlaub noch!

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