Video mit Katze, ach nein: zu alten volksmagischen Büchern

Wer immer mal bei Instagram reinschaut, wird spätestens bei diesem Video den Verdacht nicht los, dass die kleine Spanierin (unsere rot-weiße Katze) sehr gerne vor der Kamera steht. Nur weil sie eine Fass-mich-nicht-an-Katze ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht bei allem dabei sein muss und unglaublich neugierig ist.

Eigentlich geht es in diesem Video um die sogenannte magische Hausväter-Literatur. Also Zauberbücher aus dem 18. bis 19. Jahrhundert, die so etwas wie eine Sammlung magischer Absicherungen gegen die Gefahren und Probleme dieser Zeit waren.

Was wir heute daraus ziehen können und wie spannend dieser Blick durch das magische Schlüsselloch der Geschichte ist, darum geht´s im neuen Video.

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5 Gedanken zu „Video mit Katze, ach nein: zu alten volksmagischen Büchern

  1. Am besten fand ich die Stelle wo die Katze aus dem Bild geschoben wird und dann einfach von der Seite mitm Schwanz reinwackelt 😀

    Bei den Büchern Mose hat meine Oma uns früher immer gewarnt, das wäre böser Satanismus und Hexerei. Sie hat aber selbst immer ne Flasche Weihwasser im Haus gehabt für alle möglichen Problemchen und ihren Kindern auch immer welche mitgegeben. Und die Muttergottesfigur hat natürlich immer passende Blumen bekommen 😉 vielleicht gab es früher ja so eine Art “Volksmagie-Konkurrenz“?

  2. @Sarah: So einfach lässt sie sich nicht aus dem Bild schieben! 😉

    Das Erstaunliche ist, dass es auch in den Moses-Büchern sehr viel um Heilige, Maria, die heilige Dreifaltigkeit, Jesus usw. geht. Da ist absolut nichts düsteres dabei. Vermutlich gab es wirklich eine Konkurrenz-Situation und die Kirche wollte nicht, dass die Leute zur Selbsthilfe greifen (mit solchen Büchern neben der Bibel).

  3. Im Katholizismus ist es wohl so, dass die Kirche die alleinige Deutungshoheit hat. Das bezieht sich „ganz oben“ auf Glaubensinhalte, Dogmen und eben auch welche Bücher „das richtige“ verkünden (im Gegensatz zu evangelischen Kirchen, wo die Bibelinhalte das ausschlaggebende sind). In den Gemeinden ist es dann der Pfarrer, der diese Lehren für die Gemeinde aufbereitet und verkündet. Wahrscheinlich waren solche Bücher dadurch per Definition „böse“. Und mit der Selbsthilfe bräuchte man ja dann auch den Priester nicht mehr oder zumindest nicht so oft, das wäre auf Dauer wahrscheinlich ziemlich unwirtschaftlich geworden 😉

  4. Ja, ja, die Miezen. Kenne ich. 😉 Lieber mittendrin, als nur dabei. 🙂

    Zu den Büchern:
    Habe gerade mal begonnen, nach dem 6. und 7. Buch zu stöbern. Da gibt es wohl mehrere Ausgaben unter diesem Tietl oder zumindest ganz ähnlicher Titel. Wenn man dann mal die Rezensionen von einigen liest… meine Güte, habe mich selten so amüsiert.
    Leider ist das Buch nicht gerade günstig. 😦
    Um es einfach mal zu kaufen, um reinzuschauen, ist es mir zu teuer. Aber vllt. ergibt sich mal eine Möglichkeit. Wer weiß. 🙂

    Liebe Claire, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Video!
    Einen Gruß an die Katze! 🙂

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