Danke

Mach´mers kurz? Wir geh´n jetzt über den großen Teich und das liegt zu einem ziemlich großen Anteil auch an euch. 😀

OK, die Langfassung: Das Buch »Magische Heilkunst« wird beim amerikanischen Llewellyn Verlag erscheinen, die Verträge sind frisch unterzeichnet.

Das war ein Ritt… Dieses Buch und das alte Brauchtum liegen mir unheimlich am Herzen, aber wann immer sich eine Möglichkeit aufgetan hat, stand die nächste Wand vor mir und so ging das über Jahre.

Rückblickend betrachtet war es gut so, es hat genau so mit all den Stolpersteinen gepasst. Mal wieder bewahrheitet sich das Sprichwort, dass Probleme oft getarnte Chancen sind.

Ich möchte einfach nur danke sagen, ganz besonders an Maike, die aus dem Nichts auftauchte, als alles vor den Baum gelaufen schien und sagte: Hey, ich habe gehört du brauchst Hilfe, ich mache die Übersetzung mit dir. – Einfach so. Ohne Übersetzung hätte es keine Chance gehabt, kein englischsprachiger Verlag übersetzt die Bücher einer unbekannten Autorin auf gut Glück.

Meinen Leserinnen und Lesern, denen, die Buchrezensionen schreiben, die mir bei Youtube, auf Facebook, hier im Blog und auf Instagram folgen: Vielen, vielen Dank. Das geht ja nicht um Eitelkeit, da wird natürlich geguckt: Wer ist denn diese deutsche Hexe?

Ich nehme nichts selbstverständlich, das ist es nämlich nicht. Nach meinem dritten Buch hieß es sinngemäß: Jetzt ist das Thema Hexen aber durch, hier endet die Reise. Aber die Leserinnen und Leser waren anderer Ansicht und weiter ging´s.

Ich weiß nicht, ob sich manche noch daran erinnern, aber ihr habt dafür gesorgt, dass Titel, die nur noch nebenher als Ebook geführt wurden, wieder in Druckform kamen und dann sogar zu großen Verlagen.

Kein Mensch ist eine Insel und alles, was man schafft, macht man auf die ein oder andere Art gemeinsam. Daher ein dickes Dankeschön an euch alle, es kommt von Herzen.

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Unsere Urlaubslektüre

Im letzten Jahr und auch 2014 schon einmal hatten wir das Thema Urlaubslektüre im Blog.

Warum nicht daran anknüpfen? Nutzt die Kommentarfunktion (das geht auch anonym) und gebt eure Empfehlungen weiter. Wie viele Bücher hat man nur entdeckt, weil mal jemand gesagt hat: Sag´ mal kennst du schon..?

Es geht vor allem um Bücher aus dem spirituellen und magischen Bereich, aber wie man an meinem Buchtipp gleich sieht, kann es gerne auch um Natur und Naturwissen gehen. Kreatives und geistig anregendes darf natürlich auch dabei sein, ich mag das gar nicht so eng fassen, die Übergänge sind doch sowieso fließend.

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Mein Tipp für dieses Jahr ist der Kosmos Naturführer „Unsere essbaren Wildpflanzen“ von Rudi Beiser. Das Buch stellt viele Pflanzen vor und beschreibt sie genau, mit guten Detailzeichnungen, Fotos und möglichen Verwechslungskandidaten.

Auch wenn man sich ganz gut damit auskennt, lernt man jede Menge dazu. Zu jeder Pflanze gibt es ein Rezept und neben der Beschreibung an sich auch Wissenswertes aus Geschichte, Brauchtum und Aberglauben.

Das Buch ist so ein richtiges Rundum-Paket und ich kann mir gut vorstellen, dass man auch mit Kindern jede Menge Spaß damit hat, die sehen ihre Umwelt hinterher mit ganz neuen Augen.

* * *

Mein zweiter Tipp passt überhaupt nicht in die magische Ecke, aber verfressen, wie ich bin, kann ich nicht an mich halten. 😉 Es geht um „Vegetarisch Grillen“ von Karen Schulz und Maren Jahnke. Als sehr-wenig-Fleisch-Esserin halte ich immer Ausschau nach guten Rezepten. Ich bin da mäkelig, einfach nur vegetarisch reicht nicht, es muss auch gut schmecken und glücklich machen.

Diese Kriterien erfüllt das Buch rundweg, es sind richtig leckere Rezepte dabei. Endlich mal andere Sachen, als das übliche Maiskölbchen oder der reine Grillkäse.

Das sind Rezepte, bei denen die Fleischesser plötzlich anfangen den Veggies alles wegzufuttern, weil es so lecker ist. Natürlich ist das Buch auch für Fleischesser geeignet, die wollen ja auch mal kreativ werden und keine langweiligen Beilagen haben. Ich habe die Rezepte mit beiden Fraktionen getestet und hinterher hieß es: Ähm, wie heißt das Buch genau?

Zum vormerken: signierte Bücher bei PranaHaus

Autogrammstunde mit Bastet

Manche werden es schon im Newsletter gesehen haben, die „Magische Heilkunst“ kommt demnächst auch als Taschenbuch-Ausgabe heraus.

Dazu gibt es wieder eine Aktion mit 111 handsignierten Büchern beim traditionsreichen PranaHaus Versand. Den Katalog könnt ihr bei Interesse auf der PranaHaus Homepage anfordern, ich habe jetzt noch ein bißchen was zu schreiben… 😉

 

Unsere spirituellen Urlaubsbücher

IMG_3312Die Ferienzeit steht vor der Tür und was gibt es schöneres als ausgiebig Zeit zum schmökern zu haben. Auf einer grünen Sommerwiese, am Meer, in einer Hängematte im Park, am See… Mit einem schönen Eiskaffee, um Geist und Seele zu erfrischen während der Lektüre. 🙂

Ja, so in etwa sieht mein Stück vom Glück aus und ich meine, dass wir schon einmal sommerliche Buchtipps gesammelt haben und das könnten wir ruhig zu einer kleinen Tradition hier im Blog werden lassen.

In den Kommentaren zum Beitrag könnt ihr gerne eure Buchtipps teilen, das muss auch nicht nur aus der Hexenrichtung kommen, einfach schöne und inspirierende spirituelle Bücher.

Meine aktuellen Tipps und Lieblinge findet ihr im folgenden. Zwei sind auf Englisch und das ist nicht um besonders weltgewandt oder schlau zu wirken, sondern weil es viele spannende Bücher leider nicht übersetzt gibt.

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Vor kurzem sah ich Susan Pesznecker´s Buch „The Magickal Retreat“ und weil das Titelbild so ein bißchen blumig ist, war ich anfangs skeptisch, ob es auch wirklich greifbaren Inhalt hat. Zum Glück siegt im Zweifelsfall immer die Neugier: Und was das für ein tolles Buch ist!

Es geht – wie der Titel schon sagt – darum ein magisches Retreat zu machen, also eine Zeit des Rückzugs zum lernen, zum vertiefen oder um Einsichten zu gewinnen. Sie beschreibt die verschiedenen Phasen eines Retreats und gibt Tipps, wie man es für verschiedene Fokus-Punkte am besten aufbaut. Zum Beispiel mit einem Fokus auf magische Fähigkeiten, grüne Magie, künstlerisches Gestalten, zeremoniale Magie, Weissagung und vieles mehr.

Dieses Buch ist ein Praxisbuch und das Schöne ist: es ist für jeden etwas dabei. Man findet Ideen für mehrere Tage, aber auch wenn man nur ein paar Stunden frei hat für sein Retreat findet man Anregungen, was in einem kürzeren Zeitrahmen gut machbar ist.

Abgerundet wird das Buch mit zahlreichen Fragebögen, in denen man die eigenen Ziele abstecken kann, Abläufe plant und sich einfach gut vorbereiten kann, so dass es eine runde Sache wird. Ein tolles Buch, auch und gerade für alle, die sich endlich mal mehr Zeit nehmen möchten.

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Eine weitere Entdeckung ist Wilfried Reuters Buch „Zusammen aufwachen: Buddhistische Weisheit für glückliche Beziehungen“. Ich entdeckte den Autor durch ein anderes Buch „Der Tod ist ganz ungefährlich“, aber das ist eher ein Thema für Samhain.

Er ist buddhistischer Lehrer und arbeitet im ganz normalen Alltag als Frauenarzt in Berlin. Viele Fallbeispiele im Buch stammen also direkt aus der Praxis, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Autor ist keiner, der von oben herab schreibt oder ich nenne es jetzt mal „blumige buddhistische Weisheiten voller Happieness“ unter´s Volk bringt, um selbst als Strahlemann dazustehen (solche gibts ja zur Genüge).

Nein, das Buch ist ehrlich. Es geht um ganz normale Menschen, die im ganz normalen Beziehungsleben stehen (nicht nur Liebesbeziehungen, alle Beziehungen) und sie gut meistern möchten.

Ich mag vor allem die Art die Ideen weiterzugeben sehr gerne, das ist so echt. Es gibt gerade bei Beziehungsratgebern (und spirituelle Beziehungsratgeber erst…) so viel rosa Sauce, die einen mit schwelenden Unzulänglichkeits-Gefühlen zurücklässt: Wenn das alles so positiv ist, warum kriege ich es bloß nicht auf die Reihe?

Wer einen wirklichen Beziehungsratgeber sucht (wie gesagt für alle Beziehungen, nicht nur die Liebe), wird tolle Inspiration und Gedanken darin finden, auch für „gute“ Beziehungen ist das Buch noch eine Bereicherung.

* * *

und dann ist da noch „Jailbreaking the Goddess“, ein Buch, das bei mir offene Türen eingerannt hat. Bei der üblichen Einteilung der Göttin in Jungfrau, Mutter und weise Alte hatte ich immer so ein hintergründiges dumpfes Gefühl. Irgendwas war nicht rund.

Ich lerne schließlich so viele Frauen in meinem Beruf kennen und jede von ihnen ist so vieles, dieser Biologismus wird ihnen einfach nicht gerecht.

Stattdessen entwirft die Autorin Lasara Firefox Allen ein fünffaches Modell, bestehend aus den unterschiedlichsten Aspekten. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich Herzklopfen hatte und gedacht habe: Ja, das ist es! Damit kann sich jede von uns identifizieren. Oder sich zumindest inspirieren lassen und Neues entdecken.

Die fünf verschiedenen Typen (ich will nicht zu viel verraten) sind außerdem nicht statisch. Jede von uns kennt jeden dieser Aspekte, durchläuft sie immer wieder im Leben.

Gleichzeitig ist das Buch ein Praxisbuch. Für jeden der Aspekte gibt es zahlreiche Übungen, Vertiefungen, Wege wie man mit dieser Energie des weiblichen Göttlichen in Verbindung kommen kann.

Das Buch ist gerade erst erschienen, hat begeisterte Kommentare von Starhawk bis Lon Milo DuQuette geerntet und ich bin mir sicher, dass es die Göttinnen-Spiritualität nachhaltig inspirieren und wichtige Diskussionen anregen wird.

Ein Buchtipp: Selbstmitgefühl

Sunflower

Wir hatten lange keinen Buchtipp mehr im Blog und dabei gibt es ein Buch, das ich schon so lange empfehlen wollte: „Selbstmitgefühl“ von Kristin Neff.

Der ein oder andere wird jetzt schmunzeln, ich empfehle es auch immer mal in den Beratungen. Ich hätte auch gerne ein Foto davon gemacht, aber wie das bei guten Büchern immer so ist: es ist gerade verliehen. 😉

Was ist also das Besondere an diesem Buch? Selbsthilfe-Ratgeber gibt es wie Sand am Meer, aber das heißt ja nicht, dass keine echte Perlen darunter wäre – und so ein Buch ist das.

Kristin Neff ist Professorin für Psychologie und hat das buddhistische Konzept des Mitgefühls wissenschaftlich erforscht. Welche Auswirkungen hat es, wenn man mitfühlend mit sich umgeht? Was passiert dann mit einem, wo setzen automatisch Veränderungen ein?

All diesen Fragen geht sie auf den Grund und macht diese wunderbare buddhistische Methode damit auch für ganz normale Menschen aus dem Westen zugänglich. Aber das ist eben nicht alles.

Sie schreibt auch offen aus ihrem eigenen Leben. Was in anderen Büchern manchmal ein bißchen „zu amerikanisch“ wirkt, lässt dieses Buch authenisch werden: die Herausforderungen in ihrer Ehe, die Erkenntnis, dass ihr kleiner Sohn an Autismus leidet und niemals ein gesundes Kind sein wird.

Dies ist kein Ratgeber, der von oben herab geschrieben ist, von Experten, die das Problem selbst nie hatten. Es ist ein herzliches Buch von einer Expertin, die sehr wohl weiß, wie das Leben spielen kann und selbst einiges durch hat.

Selbstmitgefühl, das bedeutet weder zu beschönigen, noch sich in den Staub zu treten. Es geht vielmehr darum, aus dieser ungesunden Gefühls-Schaukel herauszukommen. Kein hop oder top, kein Überflieger-sein-müssen, aber auch kein sich-zermartern wegen Dingen, für die man sehr oft gar nichts kann.

Es geht darum das Leben und sich selbst so anzunehmen, wie es ist. Das hört sich erstmal einfach an, ist aber eine fast schon revolutionäre Botschaft in einer Selbstoptimierungs-Gesellschaft.

Wie eingangs erwähnt empfehle ich dieses Buch sehr gerne, egal ob bei Beratungen oder im Freundeskreis und habe immer wieder gute Rückmeldungen bekommen. Es wurde also Zeit, das Buch auch einmal hier im Blog zu erwähnen, wer bei amazon gleich mal reingucken möchte, findet es hier.

 

Die Neuauflage von „Stadthexen“ ist erschienen

sh_Gerade ist die Neuauflage von „Stadthexen“ erschienen und wie auf Facebook versprochen, plaudere ich dazu noch ein bißchen aus dem Nähkästchen. Es wird übrigens auch auf Polnisch herauskommen, wie ich gerade erfahren habe.

Bereits „Die Magie der Hexen“ ist als „Magia wiedzm“ erschienen und ich habe immer wieder sehr nette Leserbriefe bekommen. Ich habe übrigens keine polnischen Vorfahren, weil das in dem Zusammenhang immer wieder gefragt wird, es hat sich einfach so ergeben.

Die Newsletter-LeserInnen kennen die Geschichte schon: an „Stadthexen“ hat sich damals entschieden, ob es weitere Bücher von mir geben würde. Verlage müssen Bücher unter vielen Gesichtspunkten betrachten. Damals gab es bereits ein paar Bücher von mir und man dachte, der „Trend“ Hexentum würde nun langsam zu Ende gehen.

Nachdem alles so schön angefangen hatte, hieß es wieder Klinkenputzen gehen, Absagen kassieren und es weiter versuchen. Im Nachheinein betrachtet sieht vieles einfach aus, aber das war wirklich holprig damals. 😉

Schließlich kam das Buch doch heraus und der Weg ging weiter. Ich freue mich, dass ich es nochmal überarbeiten konnte, denn mit manchem war ich nicht so zufrieden. Ich habe heute eine ganz andere Art zu schreiben. Das ist viel entspannter geworden, ich suche auch generell mehr das Verbindende als das Trennende.

Wie schon auf Facebook geschrieben möchte ich mich bei euch bedanken für die Treue als LeserInnen. Das fing ja alles ganz klein an. Ich hatte eine 16qm Wohnung und anfangs nicht mal einen eigenen Computer, den musste ich mir erstmal zusammensparen. Ich habe einfach von Hand geschrieben und es bei Freuden abgetippt.

Dann kam so langsam eines zum anderen, Schritt für Schritt. Und immer dabei: meine LeserInnen. Schreiben ist nichts, was man alleine macht, da gibt es immer ein Miteinander, kein Mensch ist eine Insel.

Manchmal ist es ein Satz in einem Leserbrief oder eine Frage von jemandem, die bei mir hängenbleiben und ihre Kreise ziehen. Daraus entstehen Ideen, die weiter führen. Plötzlich hat man ein Thema, daraus wird ein Kapitel und immer so weiter. Das ist wie mit einem Stein, den man ins Wasser wirft und der Wellen schlägt.

Die Jahreskarten-Diskussion 2016

In diesem Jahr seid ihr herzlich eingeladen gerne auch über die Lenormandkarten zu diskutieren. Das wurde öfter mal von den Lenormand-Fans gefragt und natürlich kann man auch mit den Lenormandkarten Jahreskarten ziehen.

Ich habe wieder eine große Arkana aus dem Tarot für das kommende Jahr gezogen. Im letzten Jahr war es bei mir die Hohepriesterin. In diesem Jahr habe ich das »Vision Quest« Tarot verwendet, das bei einigen Karten andere Begriffe und Symbole hat, grundsätzlich aber wie ein gewohntes Tarot aufgebaut ist.

 * * *

Noch kurz dazu: ich bin Jahre um dieses Deck herumgeschlichen, die Idee fand ich wirklich gut, aber die Farben… . Ein bißchen sehr grell. Aber wie das immer so ist, zum Schluss siegt die Neugier und siehe da: das Deck an sich ist überhaupt nicht so knallig wie das Bild auf der Packung oder die Abbildungen im Web.

Warum auch immer sie auf der Verpackung die Farben so hochgezurrt haben, die Karten selbst haben – für meinen Geschmack – einen sehr schönen Mix aus lebendigen Farben und sanften Tönen.

Kleiner Nachtrag: hier ein direkter Vergleich zwischen den Farben der Karten und den Farben auf der Packung. Das Bild ist bei normalem Tageslicht aufgenommen, da erkennt man den Unterschied ziemlich gut:

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Die Karten sind das Eine, das Begleitbuch ist das Andere und allein dafür würde es sich lohnen, das Deck zu kaufen. Die Beschreibungen der Karten sind sehr feinfühlig, sehr „zwischen den Zeilen“ und doch auf den Punkt.

Zum Schluss muss es natürlich immer für einen selbst passen. Auch ich habe so manche schweigsame Schöne im Schrank: Decks, die optisch wunderbar aussehen, aber beim Kartenlegen einfach nicht zünden. Nicht jedes Deck spricht zu jedem und manchmal sind „robuste“ Klassiker wie Rider-Waite in der Praxis um Längen besser, als optisch bedeutend hübschere Künstler-Ausgaben.

* * *

Doch zurück zu den Jahreskarten an sich. Ich zog den spirituellen Krieger (im Rider-Waite und verwandten Systemen entspricht das dem Wagen).

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© Kartenabbildung mit freundlicher Genehmigung
der Königsfurt-Urania Verlag GmbH.

.. und meine erste Reaktion war: Nein, jetzt ist aber mal genug gekämpft. (Nur weil man schon lange Karten legt, heißt das noch lange nicht, dass man sich im ersten Moment immer über das Ergebnis freut. Da geht´s mir genau wie meinen Kundinnen und Kunden und ich kann 1:1 nachfühlen, dass man manches erstmal setzen lassen muss.)

Zum Glück wurde die innere Stimme gleich munter und warf ein: Schau genauer hin, es heißt spiritueller Krieger, das geht gar nicht um das äußere Leben.

Vieles an dieser Karte ähnelt dem klassischen Wagen aus älteren Decks: eine gewisse Energie des Aufbruchs, man prescht voran. Hier im »Vision Quest« wird diese Weiterentwicklung aber vor allem innerlich gedeutet, als Suche (und finden), als einen Sieg, der daraus erwächst, dass man mehr Verständnis erwirbt und immer mehr zu sich selbst findet. Eine Art „innerer Wagen“, wenn man beim Vergleich mit traditionellen Decks bleiben will.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, was ihr gezogen habt, welche Ideen und Impulse ihr dabei hattet und falls jemand Fragen zu seiner Jahreskarte hat, kann er sie natürlich gerne stellen. Für die Diskussion gilt wie immer: Erfahrungen teilen ist bereichernd, Rat/Schläge lassen wir außen vor (ihr wisst schon, was ich meine).

 

…und gerade sehe ich, dass ich mich bei der Jahreskarten-Diskussion 2014 über den 150. Follower im Blog gefreut habe. Mittlerweile sind es 1.253, wir werden immer mehr. 😉