Der Coundown läuft

… ein wenig Zeit ist aber noch. ;) Deshalb noch einmal alles aktuell und übersichtlich:

Ich bin diese Woche da. Danach bin ich zwei Wochen im Urlaub (21. Mai bis 1. Juni).

Anschließend bin ich noch einen ganzen Monat da, in dem die Kurse wie gewohnt versendet werden (alle Infos dazu hier auf der Webseite, man kann auch noch kurzfristig einsteigen).

Beim Kartenlegen ist bis zur Familienpause bereits alles ausgebucht, es sind leider keine Termine mehr möglich.

Am 29. Juni ist der letzte Arbeitstag, ab dann bin ich in Babypause und voraussichtlich im März nächsten Jahres zurück. Dann übernimmt mein Mann für eine längere Strecke und ich steige wieder ein.

Es gab schon die ein oder andere Frage: Zeigst du uns ein Foto der kleinen Krabbe auf Instagram? Schreibst du während der Zeit im Blog? Bist du dann ganz weg?

Ich lasse es auf mich zukommen. Die lieben Kleinen können einen bekanntlich mühelos auf Trab halten. ;)

Es gibt so viele Fragen: Wer dieser kleine Mensch wohl ist? Früher waren Schwangerschaftsbäuche für mich in der Vorstellung warme und ruhige Orte der Geborgenheit. Heute weiß ich: da tobt das pralle Leben, gerne auch mal früh um 4.

Weiß jemand von euch, ob das Temperament im Bauch Rückschlüsse auf das spätere Naturell zulässt? Falls ja wird es nicht langweilig werden. :D

 

Schön

Gestern kam „Embrace – Du bist schön“ auf arte. Er ist noch bis zum 17.4. hier in der Mediathek zu sehen und lohnt sich wirklich.

Seit etwa zwei Jahren werde ich öfter mal nach Ernährungsdingen gefragt: Was empfiehlst du? Was ist spirituell? Was ist gesund?

Das hat mich überrascht, schließlich ist Ernährungsberatung nicht mein Fachgebiet. Daran merkt man den Druck, der mittlerweile in diesem Thema drin ist. Es gibt so viele selbsternannte Fitnessgurus, die alle möglichen und unmöglichen Ernährungspläne verkaufen. Und nach allem, was ich so höre, auch einige spirituelle Leute, die liebend gerne Vorschriften machen.

Ich bin altmodisch: Der Körper sagt einem, was er braucht und möchte. Wir haben einen Instinkt dafür. Essen sollte von Natur aus nie dazu dienen, einem visuellen Ideal zu entsprechen. Essen soll den Körper ernähren und die Seele gleich mit, wenn man gut kochen kann.

Mit diesem Thema kann man nicht behutsam genug umgehen. Eine gute Freundin von mir leidet seit Jahren an Magersucht. Alle Therapien, Kliniken und alternativen Versuche haben zwar stabilisiert, aber keinen Durchbruch geschafft. Die Krankheit begleitet sie jeden Tag, jede Stunde, es gibt keine Auszeit davon. Eßstörungen sind so tückisch, dass ich für den Leichtsinn, mit dem ständig neue „healthy Lifestyle“ Ideologien gepriesen werden, kein Verständnis habe.

Es kann doch nicht sein, dass man als Eltern schon in der Schwangerschaft überlegt: Wie können wir das Kind später vor den verzerrten Körperbildern der Medienwelt schützen? Aber genau so ist es. Und man muss sich auch bewusst damit auseinandersetzen.

Der Körper ist dein Tempel – diese spirituelle Weisheit wird nicht aufgehen, wenn man ihn hasst.

Wie kommt es, dass indische YogameisterInnen manchmal kugelrund sind und keine Angst vor Bauchröllchen haben, während bei uns asketisch schmale Ideale herrschen? Jede tiefgehende Philosphie wird bei uns durch den Beauty-Filter gejagt und damit ihrer eigentlichen Kraft und Schönheit beraubt.

Schluss mit dem Unsinn. Wer schonmal ernsthaft krank war weiß, dass der Körper kein selbstverständliches Geschenk ist und für das gefeiert werden sollte, was er ist, nicht wie er auszusehen hätte.

 

Stärke

Letztens meinte wieder einmal jemand zu mir: Eine Hexe ist für mich eine starke Frau.

Hm, mir ist die „starke Frau“ ähnlich unangenehm wie der „starke Mann“. Weil es unterschwellig bedeutet: Die sind toll und die anderen sind Luschen. Bin ich die Einzige, die das so empfindet?

Ich kenne keine starke Frau und keinen starken Mann, ich habe bisher nur Menschen mit allen Facetten kennengelernt. Das bringt der Beruf so mit sich, ich bin mit den Leuten mehr in den Hintergründen der Kulissen unterwegs, als auf der vordergründigen Bühne.

Da gibt´s aber auch noch ein anderes Problem: Wer nur in der Stärke „wohnen“ kann, ist denkbar schlecht für das Leben gewappnet. Ich meine das echte Leben.

Das ist das, wo man nicht aus jedem Tiefschlag unfassbare Inspiration zieht und aus jeder Niederlage gestärkt hervorgeht, sondern manchmal schlicht und ehrlich sagt: Das war oder ist schlimm und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Etwas so stehen lassen zu können, wie es ist – das ist die hohe Kunst.

Wenn man – um im Bild der Wohnung zu bleiben – auch mit einer Bruchbude klarkommt und sie sich vielleicht sogar schön machen kann, bis es besser wird, dann ist man ein/e Meister/in.

Einfach nur stark zu sein ist keine Kunst, mit Oberwasser ist alles leicht. Aber mit allem anderen klarzukommen und ein Geschick daraus zu machen, das ist der Punkt, an dem es spannend wird.

 

Fragen

Wenn die Elster zufriert weiß man, dass es wirklich kalt ist.

Natürlich gibt es jetzt einige Fragen rund um die Kurse und beim Kartenlegen. Ich notiere sie hier bei den News unter „Eure Fragen“ auf der Seite, dann habt ihr alles auf einen Blick.

Vielen Dank für all die lieben Glückwünsche, das bedeutet mir wirklich etwas. Viele Frauen (und Männer, die ganze Familie) müssen traurige Erfahrungen auf diesem Weg machen und verarbeiten. Mir ist das auch passiert, daher bin ich erst relativ spät mit der Nachricht herausgerückt.

Umso schöner ist es, wenn sich andere mitfreuen, das bestärkt das zuversichtliche innere Lächeln so sehr. Schon in der Familie, als diesmal noch in den unsicheren ersten Monaten Babyklamotten aus den 70ern freudig weitergereicht wurden (die Großstadt-Hipster werden sich fragen, wo man so coole Sachen herbekommt).

Aber Spaß beiseite, zum Schluss bringen es die guten, alten Sprichwörter eben doch auf den Punkt: Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude.

…und noch ein paar schöne Turbulenzen

Nach den technischen Turbulenzen können wir ruhig auch zu erfreulichen Dingen kommen. Manche haben es schon in den News entdeckt, in diesem Jahr wird alles ein bißchen anders als sonst. ;) Wir freuen uns auf Nachwuchs und ich bin ab Anfang Juli bis voraussichtlich März ´19 in Familienpause.

Da will natürlich das ein oder andere organisiert werden, außerdem ist mir noch ein süßes, kleines Buch zugelaufen, das geschrieben werden möchte. Es wird also in jeder Hinsicht eine kreative Zeit.

Was bedeutet das für euch?

Beim Kartenlegen gibt es im Mai und im Juni noch freie Beratungsmöglichkeiten. Ich versuche die Wartezeiten nicht zu lang werden zu lassen, daher merke ich nicht auf Warteliste vor. Bis dahin verschiebt sich erfahrungsgemäß ohnehin die ein oder andere Frage. Bitte einfach ab Mai wieder anfragen.

Bei den Kursen sind zwei Varianten möglich: entweder man macht eine Pause in dieser Zeit oder man holt sich die gewünschten Lektionen vorher auf Vorrat. Das könnt ihr individuell entscheiden, weshalb ich es bereits jetzt ankündige, dann hat man genügend Zeit es sich zu überlegen.

Eine Betreuung der Kurse (z.B. für Fragen) ist während der Pause nicht möglich, danach wieder wie gewohnt. Die bis zu drei Fragemails pro Lektion verfallen nicht, da geht also nichts verloren.

Das Buch, wenn alles wie geplant kommt, erscheint dann nächstes Jahr im Frühling/Sommer.

Aber jetzt geht´s erstmal ganz entspannt weiter wie gehabt. :)

 

Das Fehlerteufelchen hat Spaß

Nicht wundern, nur staunen – so sagt man. Im Moment gibt´s ein paar technische Turbulenzen. Es wird immer komplexer mit den Webseiten, falls ihr die Seite gerade nicht erreichen könnt: Wir sind dran, das müsste bald gelöst sein.

Weil eine Sache selten allein kommt, gibt´s aktuell auch Probleme mit Emails an Hotmail-Adressen. Weil das allein zu wenig wäre, gibt es sie aber nur manchmal, nicht immer. Finde den Fehler!

Wenn es gerade etwas holpert: Bitte nicht wundern. Es geht nichts verloren, es kann nur ein wenig länger dauern als gewohnt. Mein Internet-Spezi und ich sind bereits dran und räumen die Stolpersteine aus dem Weg.

Auf ein Neues

Auch der letzte Teil des Jahres flitzt dahin. Von mir aus gerne, ich schaue nach vorn, was 2018 bringen wird. Manches zeichnet sich bereits ab, aber wie meine Mutter immer gesagt hat: mal nichts verschreien, und damit hatte sie Recht.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück, Freude und Gesundheit. Genießt das Leben, verengt nicht den Blick, pflegt das Gute, das Schöne und das Heilsame. Die guten Dinge sind wie Pflänzchen in einem Garten, sie wollen gehegt werden.

Manches Pflänzchen muss man immer wieder päppeln, bis es stark genug wird, Wurzeln schlägt und aus eigener Kraft weiterwächst. Ist es das nicht wert? Vergesst die Power-Glücks-Versprechen. Geht in euren Lebens-Garten und macht ihn euch so schön wie es eben möglich ist.

 

Sammelphase

Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen auf Youtube. Ich sammele die Themen jetzt und freue mich schon auf die Videos. Es sind viele, spannende Sachen angefragt worden.

Ich bereite das in Ruhe vor, überhaupt denke ich gerne über Dinge nach, bevor ich etwas dazu sage (naja, meistens…).

Manchmal sind Menschen sehr unter Druck: Wann sagt sie denn nun was? Warum kommt da nicht sofort eine Antwort? Vermutlich bin ich ein lebendes Fossil, aber ich nehme mir Zeit über etwas nachzudenken, wenn ich nicht gleich den Weg sehe. Wem wäre mit einem Schnellschuss gedient?

Schnell in die falsche Richtung gerannt bringt einen viel später und mit deutlich mehr Krafteinsatz ans Ziel, als ein Moment mehr Zeit – und der richtige Weg tut sich auf.

 

In letzter Zeit kommen öfter mal Medienanfragen und selbst die hektischsten Mitmenschen wirken daneben wie ein stiller, ruhender See. Schnell, jetzt, sofort, warum kam da keine Antwort am Wochenende? Wenn jemand so an die Sache herangeht, schwant einem schon, wie es vor der Kamera laufen wird…

Deshalb bin ich – und da bin ich wahrlich nicht allein – so dankbar, dass es die sozialen Netzwerke wie Youtube, Blogs, Instagram usw. gibt. Da darf man ausreden, da kann man direkt miteinander kommunizieren und jeder kann sich ein eigenes Bild machen.

Es ist stimmt nämlich nicht, dass Medienauftritte immer gut sind. In meinen Anfängen war ich öfter mal beim Radio oder im TV unterwegs. Mein Umfeld hat sich gefreut: Das ist bestimmt gut für dich! War es aber gar nicht. Es war auch nicht schlecht, es hat einfach keinen Unterschied gemacht.

Ich glaube das liegt auch am Thema. Im Spirituellen, sei das mit den Karten, mit Ritualen oder den inneren Wegen, geht man in die Tiefe. Also weg von der Oberfläche und die meisten Menschen empfinden das auch so. Das ist das genaue Gegenteil von Hypes und diesem Druck auf grobe emotionale Tasten, wo Zwischentöne nur stören.

 

Danke

Mach´mers kurz? Wir geh´n jetzt über den großen Teich und das liegt zu einem ziemlich großen Anteil auch an euch. :D

OK, die Langfassung: Das Buch »Magische Heilkunst« wird beim amerikanischen Llewellyn Verlag erscheinen, die Verträge sind frisch unterzeichnet.

Das war ein Ritt… Dieses Buch und das alte Brauchtum liegen mir unheimlich am Herzen, aber wann immer sich eine Möglichkeit aufgetan hat, stand die nächste Wand vor mir und so ging das über Jahre.

Rückblickend betrachtet war es gut so, es hat genau so mit all den Stolpersteinen gepasst. Mal wieder bewahrheitet sich das Sprichwort, dass Probleme oft getarnte Chancen sind.

Ich möchte einfach nur danke sagen, ganz besonders an Maike, die aus dem Nichts auftauchte, als alles vor den Baum gelaufen schien und sagte: Hey, ich habe gehört du brauchst Hilfe, ich mache die Übersetzung mit dir. – Einfach so. Ohne Übersetzung hätte es keine Chance gehabt, kein englischsprachiger Verlag übersetzt die Bücher einer unbekannten Autorin auf gut Glück.

Meinen Leserinnen und Lesern, denen, die Buchrezensionen schreiben, die mir bei Youtube, auf Facebook, hier im Blog und auf Instagram folgen: Vielen, vielen Dank. Das geht ja nicht um Eitelkeit, da wird natürlich geguckt: Wer ist denn diese deutsche Hexe?

Ich nehme nichts selbstverständlich, das ist es nämlich nicht. Nach meinem dritten Buch hieß es sinngemäß: Jetzt ist das Thema Hexen aber durch, hier endet die Reise. Aber die Leserinnen und Leser waren anderer Ansicht und weiter ging´s.

Ich weiß nicht, ob sich manche noch daran erinnern, aber ihr habt dafür gesorgt, dass Titel, die nur noch nebenher als Ebook geführt wurden, wieder in Druckform kamen und dann sogar zu großen Verlagen.

Kein Mensch ist eine Insel und alles, was man schafft, macht man auf die ein oder andere Art gemeinsam. Daher ein dickes Dankeschön an euch alle, es kommt von Herzen.

Wieder zurück

Ich hoffe ihr hattet eine wunderbare Sonnenwende. In diesem Jahr hat es das Wetter gut gemeint, letztes Jahr war noch Pullover angesagt. Der Urlaub war ereignisreich und schön, auf Instagram konnte man das ein oder andere mitverfolgen. ;)

Jetzt freue ich mich auf die Beratungen und die Kurse und all die anderen spannenden Dinge, die anstehen. Dazu aber mehr, wenn es im sprichwörtlichen Topf ist, in dem es kocht.