Video mit Katze, ach nein: zu alten volksmagischen Büchern

Wer immer mal bei Instagram reinschaut, wird spätestens bei diesem Video den Verdacht nicht los, dass die kleine Spanierin (unsere rot-weiße Katze) sehr gerne vor der Kamera steht. Nur weil sie eine Fass-mich-nicht-an-Katze ist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht bei allem dabei sein muss und unglaublich neugierig ist.

Eigentlich geht es in diesem Video um die sogenannte magische Hausväter-Literatur. Also Zauberbücher aus dem 18. bis 19. Jahrhundert, die so etwas wie eine Sammlung magischer Absicherungen gegen die Gefahren und Probleme dieser Zeit waren.

Was wir heute daraus ziehen können und wie spannend dieser Blick durch das magische Schlüsselloch der Geschichte ist, darum geht´s im neuen Video.

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… und noch eine Frage zum Neumond

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Es geht auf den Neumond zu (am Freitag) und bei diesem Thema gibt es generell öfter mal die Frage:

Darf man an Neumond magisch arbeiten oder stürzt er alles ins Gegenteil, wie manche behaupten? Andere sagen er wäre ideal für Veränderungen. Was stimmt und was nicht?

Also: der Neumond ist bei uns wunderbar für Neuanfänge geeignet. Es gibt natürlich auch Traditionen, in denen er eine Art Auszeit ist. Bei manchen russischen Schamanen-Traditionen ist es z.B. tabu am Neumond zu zaubern. Und das ist auch völlig OK, aber bei uns gibt es diese Tradition so nicht.

Ich glaube dass in jeder Gegend der Welt die Traditionen entstehen, die zu diesem Zeitpunkt zu der jeweiligen Gegend passen. Vieles davon wandelt sich mit der Zeit. Magische Traditionen sind Erfahrungswissen: wandeln sich die Erfahrungen, wandeln sich auch die Traditionen, die man aus ihnen ableitet.

Bei uns ist der Neumond eher wie ein dunkler Brunnen, aus dem man neues, frisches Wasser für Veränderungen schöpfen kann. Er ist der beste Termin für tiefgreifende Veränderungen, wenn man wirklich an die Wurzeln will und einen grundlegenden Wandel erreichen möchte.